Die Mitte Bütschwil-Ganterschwil hat von Anfang an die Bildung einer Findungskommission begrüsst und die akti- ve Mitarbeit in dieser zugesichert. Diesbezüglich war es der Ortspartei wie auch den delegierten Mitgliedern immer ein Anliegen, dass die Suche nach einer Nachfolge für das Gemeindepräsidium professionell und mit externer Unterstützung durch eine Fachperson stattfindet. Ziel war es, aus einer möglichst grossen Anzahl an Bewerbern den Wählern mindestens einen oder sogar mehrere potentielle Kandidaten/innen für die Nachfolge von Karl Brändle präsentieren zu können, wie es im aktuellen Mitteilungsblatt heisst. Die Mitte Bütschwil-Ganterschwil sei sich bewusst, dass der amtierende Gemeindepräsident eine grosse Lücke in der Gemeinde hinterlässt. Umso wichtiger sei der Ortspartei, eine kompetente und würdige Nachfolge in das Rennen um das Gemeindepräsidium zu schicken.

«Leider zeichnete sich ab, dass die Interessen und Ansprüche an ein professionelles Vorgehen der Mitte Bütschwil-Ganterschwil innerhalb der Findungskommission keine Unterstützung fanden», lässt sich die Partei zitieren. «Deswegen ist es nur konsequent, die eigenen Ambitionen und Qualitätsansprüche nicht zurückzustellen und die Suche aktiv selber in die Hand zu nehmen.» Aus diesem Grund zieht sich die Mitte Bütschwil-Ganterschwil per sofort aus der Findungskommission zurück.

Die verbleibenden Parteivertreterinnen und -vertreter der FDP, SP und SVP nehmen den Rückzug der Vertreter der Mitte Bütschwil-Ganterschwil aus der Findungskommission mit Bedauern zur Kenntnis, heisst es weiter. «Die Findungskommission führt ihre Arbeit gemäss ihrem Konzept zur Suche nach Kandidierenden für das Gemeindepräsidium weiter. Wir hoffen, dass wir der Stimmbevölkerung vor Weihnachten ein bis zwei kompetente Kandidatinnen oder Kandidaten präsentieren und zur Wahl vorschlagen können», schreibt die Findungskommission.