Seit der Lancierung seiner Idee ist viel passiert: «Die Resonanz war gut.» Rund 3500 Personen hat David Montoya auf digitalen Kanälen erreicht und er hat zusätzlich verschiedene persönliche Gespräche geführt.

Finanzielle Sicherheit

Obwohl das Interesse am Gemeinschaftsbüro mit dem Namen «Kommuna» beachtlich ist, sind die verbindlichen Anmeldungen im tiefen Bereich. «Ich habe das Gefühl, dass die Leute zuerst darauf warten, das Projekt in Betrieb besichtigen zu können, bevor sie eine Entscheidung fällen.»

David Montoya sagt: «Mir ist es vor allem wichtig, eine gewisse Sicherheit zu haben, denn die Möblierung und diverse Anpassungen der Liegenschaft verlangen eine grosse Investition, die ich erst tätigen würde, wenn die Interessenten verbindlich zusagen.»


Angepasste Infrastruktur

Bezüglich Möblierung wird die Herkunft aus der Schweiz angestrebt. Im Weiteren werden stehende und hängende Panels angebracht, die die Raumakustik optimieren. Auch eine Sitznische ist angedacht. Eine Teeküche mit Kaffeemaschine und Mikrowelle gehören ebenfalls zur Ausstattung. Zum weiteren Angebot zählen ein eigenes Schliessfach sowie ein für alle nutzbarer Drucker. Im Untergeschoss ist ein multifunktionaler Sitzungsraum geplant. 

Zwei Abovarianten

Damit sich Interessierte ein Bild von «Kommuna» machen können, hat der Grafik-Designer in Zusammenarbeit mit einer Firma Visualisierungen auf die Homepage gestellt. 

Im Gespräch mit hallowil betont er den Unterschied zu einem Coworking-Space und seinem Projekt: Er strebt eine langfristig bestehende Bürogemeinschaft an, er vergleicht sie mit einer medizinischen Gemeinschaftspraxis. In einem Coworking-Büro wechseln die Mieter zum Teil häufig. In der «Kommuna» sollen keine Tagespässe angeboten werden, es stehen für Dauermieter zwei unterschiedliche Nutzungsabos zur Auswahl.

David Montoya betont, dass es ihm mit seinem Projekt nicht um den finanziellen Profit, sondern auch um die Belebung der Wiler Altstadt geht.

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In der historischen Liegenschaft am Eingang zur Wiler Altstadt sollen kreative Köpfe ihrer Arbeit nachgehen. 


Gedanken zur Zukunft

Obwohl die Idee eines Gemeinschaftsbüros in Wil auf viel Interesse und Sympathie stösst, ist der Start im Spätsommer nicht definitiv gesichert. Nur bei genügend verbindlichen Anmeldungen wird es realisiert. David Montoya richtet daher einen Aufruf an alle Interessierten, sich bei ihm zu melden.

Wenn das Projekt infolge Mangel an ausreichend Mietenden nicht zustande kommt, bleiben die Räumlichkeiten weiterhin zur Miete als Ladengeschäft ausgeschrieben.

«Möglicherweise komme ich mit meiner Idee zu früh», spekuliert David Montoya. 

Vielleicht wird er zu einem späteren Zeitpunkt in einer anderen Liegenschaft ein neues Projekt planen, falls die Idee der «Kommuna» in den Köpfe noch etwas Zeit zum reifen braucht.

Weitere Informationen: www.kommuna.ch