Wie gefährlich ist die aktuell grösste Schuldenlast für den Weltfrieden? Können diese riesigen Summen je zurückbezahlt werden, oder braucht es einen Schuldenschnitt? Was sind mögliche Folgen der Schuldenblase, und wie kommen wir da heil heraus? Diese und weitere Fragen werden beim nächsten Referat im Rahmen des Impuls-Forums am Montag, 29. April, von einem Referenten erörtert. Für Ernst Wolff, Journalist und Autor, bestanden die bisher ergriffenen Notmassnahmen vor allem in der Vergabe immer höherer Geldsummen zu immer niedrigeren Zinsen. Diese aus dem Nichts geschaffenen Gelder haben an den Finanzmärkten riesige Blasen und einen historischen Schuldenberg erzeugt. Für Referent Wolff ergibt sich: «Die Welt lebt auch heute am Rande des Finanzabgrunds.»

Auswege aus dem Finanzpatt

Da das Platzen der Blasen nur durch höhere Zinsen verhindert werden kann, die Bedienung der Schulden aber niedrige Zinsen erfordert, haben sich die Zentralbanken nach Ansicht des Referenten in eine überaus schwierige Lage manövriert. Sie wird durch die einsetzende weltweite Rezession, zunehmende internationale Spannungen und den Rüstungswettlauf der Grossmächte verschlimmert. Wolff analysiert in seinem Vortrag die Folgen der gefährlichen Lage. Gleichzeitig beschreibt der Referent Möglichkeiten, der drohenden Katastrophe zu entkommen.

Der Referent beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Themen Politik und Wirtschaft. Wolff lebt als freier Journalist in Berlin und ist Autor mehrerer Sachbücher, darunter «Finanztsunami – wie das globale Finanzsystem uns alle bedroht» und «Weltmacht IWF – Chronik eines Raubzugs». (pd)

Ernst Wolff: „Am Finanzabgrund. Welche Gefahren auf uns zukommen». Montag, 29. April, im Cinewil, Das Referat beginnt um 9 Uhr. Mehr Informationen unter www.impuls-forum.ch