Spannend und teilweise überraschend waren die Wahlergebnisse dieses Wahlsonntags. In Wil wurde weder der neue Stadtpräsident noch ein Stadtrats-Mitglied gewählt. Keiner der Kandidaten konnte das Absolute Mehr erreichen. Deshalb kommt es in der Äbtestadt am 29. November zu einem zweiten Wahlgang. Eine Überraschung ist sicher auch die Wahl von Marion Harzenmoser, neue Schulratspräsidentin der Gemeinde Uzwil: Sie setzte sich bereits im ersten Wahlgang gegen den amtierenden Schulratspräsidenten Daniel Wyder durch. Diesem fehlten für das Absolute Mehr gerade einmal 38 Stimmen. 

Die Analyse der Kirchberger Wahlen zeigt vor allem etwas: Der amtierende Gemeindepräsident Roman Habrik hat bei den Stimmbevölkerung einen schweren Stand – er gewann lediglich 1464 Stimmen für sich. Diesem Resultat stehen 923 leere Stimmzettel und 360 Stimmen für Vereinzelte gegenüber. Im Kirchberger Gemeinderat hat sich ein spannender Wahlkampf abgespielt, der aber in die zweite Runde geht. Denn nur sechs der sieben Gemeinderats-Sitze konnten besetzt werden. Das absolute Mehr lag bei 1386 Stimmen. Dieses verpasste der bisherige Gemeinderat Linus Calzaferri (FDP; 1354) nur knapp. Ihm fehlten gerade einmal 32 Stimmen. Ob er es im zweiten Wahlgang schaffen wird? 

Eine weitere Überraschung: Der Nachfolger von Simon Thalmann als Gemeindepräsident von Niederhelfenschwil heisst Peter Zuberbühler. Der amtierende Gemeindepräsident von Wasterkingen im Kanton Zürich stellte seine beiden Gegenkandidaten Damian Gahlinger und Wilhelm Bläuer Wort in den Schatten. Das Wahlergebnis ist eindeutig: Mit 1006 Stimmen wurde Zuberbühler zum neuen Gemeindeoberhaupt gewählt – das Absolute Mehr lag bei 719 Stimmen. Gahlinger bekam 350 Stimmen und Wilhelm Bläuer nur 63 Stimmen. 

Erwähnenswert ist auch die Stimmbeteiligung an diesem Wahlsonntag: Die Stimmbeteiligung lag in allen Gemeinden – ausser in Uzwil – über 50 Prozent und war damit hoch. Besonders vorbildlich war da die Gemeinde Niederbüren. Dort haben 70,84 Prozent der Stimmberechtigten ihren Wahlzettel abgegeben. 

Hier die genauen Wahlergebnisse der einzelnen Gemeinden im Liveticker: 

17.25 Uhr: Damit sind alle Wahlergebnisse der Region Wil in der hallowil.ch-Redaktion eingetroffen und von der Redaktion zusammengefasst worden. Wir beenden den Live-Ticker, berichten aber weiterhin ausführlich über den heutigen Wahlsonntag. 

17.15 Uhr: Neu gewählt wurde  Niederbürens Primarschulpräsidentin: Mit 411 Stimmen hat Patrizia Manser-Keel das Absolute Mehr von 216 Stimmen erhalten. Damit ist Manser-Keel die Nachfolgerin der zurücktretenden Präsidentin Cornelia Rusch. Weiter im Schulrat der Primarschule Niederbüren werden bleiben, weil sie das Absolute Mehr von 231 Stimmen erreicht haben: Gabriel Harder (420 Stimmen) und Bettina Brunner-Lieberherr (410 Stimmen). Neu gewählt wurden Daniel Färber (403 Stimmen) und Markus Fischer (366 Stimmen). 

17.08 Uhr: Und weiter gehts es mit Niederbüren. Bei der Wahl des Gemeindepräsidiums ist es zu keiner Überraschung gekommen. Wie erwartet, wurde Caroline Bartholet (FDP; 566 Stimmen) in ihrem Amt bestätigt. Schliesslich wurde sie erst im Mai 2019 zur Gemeindepräsidentin Niederbürens gewählt. Das Absolute Mehr lag an diesem Wahlsonntag bei 308 Stimmen. An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass die Stimmbeteiligung dieser Gemeinde heuet bei 70,84 Prozent lag. 

Etwas spannender wurde es bei der Wahl des Gemeinderates von Niederbüren: Für die freiwerdenden Sitze der zurücktretenden Gemeinderäte Bruno Eschmann (FDP) und Mike Jaeger (CVP) gab es drei neue Kandidaten Jens Renn (FDP), Jörg Staub (FDP) und Christof Lehmann (parteilos). Das Absolute Mehr (313 Stimmen) schaffte Lehmann mit 465 Stimmen und gehört in der neuen Legislatur damit zum Gemeinderat von Niederbüren. Wiedergewählt wurden die beiden bisherigen Gemeinderäte Brigit Keller-Hürlimann (CVP; 428 Stimmen) und Pascal Frommenweiler (SVP; 357 Stimmen). 

16.50 Uhr: Im Niederhelfenschwil ist es alleine in den Wahlen um das Schulratspräsidium als auch um den Schulrat ruhig zu und her gegangen: Als neue Schulratspräsidentin wurde Esther Nietlispach (parteilos; 969 Stimmen) gewählt. Das Absolute Mehr lag bei 534 Stimmen. Damit ist sie die Nachfolgerin der zurücktretenden Schulratspräsidentin Gabriela Arn, die nach acht Jahren nun nicht mehr weitermachen möchte. Mit ihrer heutigen Wahl nimmt Nietlispach auch gleich Einsitz im Gemeinderat. 

Aber in Niederhelfenschwil wird sich nicht gleich alles ändern. So ist es im Schulrat heute zu keiner Kampfwahl gekommen. Schliesslich gab es ebenso viele Kandidaten wie Sitze. So wurden die bisherigen Schulräte und Parteilosen Samuel Konrad, Karin Meienhofer und Roland Zwick wiedergewählt. Für den Sitz des zurücktretenden Schulrates Oliver Schwingenschrot wurde Simon Hofacher gewählt.

16.47 Uhr: Bei den Wahlen des Gemeinderat von Niederhelfenschwil wird es zu einem zweiten Wahlgang kommen. Denn nur zwei Kandidaten haben das Absolute Mehr von 670 Stimmen erreicht: der bisherige Gemeinderat Ruedi Gschwend (parteilos) und der neue Kandidat David Buchmann. Damit ist im Niederhelfenschwiler Gemeinderat noch ein Sitz frei, um den noch die neuen Kandidaten Johanna Burri (parteilos), Roland Gübeli (FDP) neu), Juliane Hiltebrand (parteilos) und Patrick Mathis (parteilos) buhlen. Der Wahlherbst bleibt in Niederhelfeschwil also noch weiter spannend. 

16.45 Uhr: Bereits im ersten Wahlgang konnte die Gemeinde Niederhelfenschwil entscheiden, wer das neue Gemeindeoberhaupt wird. Und das Wahlergebnis ist eindeutig: Mit 1006 Stimmen wurde Peter Zuberbühler (parteilos) zum neuen Gemeindepräsidenten gewählt – das Absolute Mehr lag bei 719 Stimmen. Und mit diesem Wahlergebnis glänzte Zuberbühler neben seinen Konkurrenten Damian Gahlinger (SVP; 350 Stimmen) und Wilhelm Bläuer (parteilos; 63 Stimmen). 

16.35 Uhr: Nun liegen auch die Wahlergebnisse der Gemeinden Niederhelfenschwil und Niederbüren vor. Die hallowil.ch-Redaktion ist bemüht alle Wahlresultate so schnell wie möglich zusammenzufassen. 

16.22 Uhr: Spannend war auch die Wahl des Uzwiler Schulratspräsidiums. Da ist es zu einer Kampfwahl zwischen Daniel Wyder (SP), amtierender Schulratspräsident, und der Parteilosen Marion Harzenmoser gekommen. Mit einer Stimmbeteiligung von 45,9 Prozent lag das Absolute Mehr bei 1663 Stimmen. Dieses hat Harzenmoser mit 1667 Stimmen erreicht. Damit hat Uzwil eine neue Schulratspräsidenten. Mit 1629 Stimmen – damit mit 34 Stimmen weniger als Harzenmoser – wurde Wyder nicht wiedergewählt. 

Eine spannende Ausgangslage haben auch die Wahlen des Uzwiler Schulrates geboten: Die vier bisherigen Schulratsmitglieder haben demissioniert. Ins Rennen im heutigen Wahlsonntag sind fünf neue Kandidaten gestiegen. Die Stimmbeteiligung lag heute bei 44,97 Prozent, das Absolute Mehr bei 1625 Stimmen. Damit wurde der Uzwiler Schulrat komplett neu gewählt: Michael Uhler-Huber (FDP; 2185 Stimmen), Reto Wild (CVP; 2044 Stimmen), Giancarlo Tiberi (CVP; 1954 Stimmen) und Ramona Zahner (SP; 1772 Stimmen). Die 20-jährige Kandidatin Heidina Jordi (SVP; 1601 Stimmen) hat das Absolute Mehr nicht geschafft und ist damit nicht gewählt. 

16.00 Uhr: Auf eine weitere Legislatur darf sich der Uzwiler Gemeindepräsident Lucas Keel (CVP) freuen. Mit 2638 Stimmen hat er das Absolute Mehr von 1394 Stimmen erreicht – die Stimmbeteiligung lag hier bei 43,38 Prozent. Auch bei der Wahl des fünf-köpfigen Gemeinderates lag die Stimmbeteiligung – im Vergleich zu den anderen Gemeinden – unter 50 Prozent. Die Stimmbeteiligung lag da bei 44,72 Prozent, das Absolute Mehr bei 1610 Stimmen. An diesem Wahlsonntag wurden die bisherigen Gemeinderäte Ruedi Müller (FDP; 2546 Stimmen), Christine Wirth-Angehrn (CVP; 2393 Stimmen) und Renate Graf (CVP; 2273 Stimmen) gewählt. Neu im Uzwiler Gemeinderat sind Martin Brunnschweiler (FDP; 2269 Stimmen) und Seraina Bär (SP; 1961 Stimmen). 

15.50 Uhr: … auch beim Wiler Schulrat kommt es am 29. November zu einem zweiten Wahlgang. Das Absolute Mehr von 3340 Stimmen haben nur zwei Kandidaten erreicht: Elmar Meile-Gantner (parteilos; 3643 Stimmen) und Evelyne Engeler Mohn (parteilos; 3455 Stimmen). Damit sind noch zwei Sitze vakant. Weiter haben Stimmen erhalten: Regula Huber (parteilos; 3160 Stimmen), Daniel Schläpfer (Grüne Prowil; 2843 Stimmen), Nathanael Trüb (SVP; 2396 Stimmen), Franklin Munishi (CVP; 1841 Stimmen), Albertina Palushi-Bullakaj (SP; 1826 Stimmen) und Donata D‘Augello-Iona (parteilos; 1494 Stimmen). 

15.45 Uhr: Nun sind auch die Ergebnisse aus der Gemeinde Uzwil da. Doch noch einmal zurück nach Wil …

15.38 Uhr: Die gleiche Situation herrscht auch bei der Wahl des Wiler Stadtrates: Auch dort hat keiner der Kandidaten das Absolute Mehr erreicht, deshalb gibt es auch hier am 29. November einen zweiten Wahlgang. Hier lag die Stimmbeteiligung bei 53,49 Prozent, das Absolute Mehr bei 3805 Stimmen. Dario Sulzer (SP; 3784) verpasste das Absolute mehr nur knapp – ihm fehlten gerade einmal 21 Stimmen. Hans Mäder (CVP; 3721 Stimmen) fehlten 84 Stimmen – dieser würde bei einer Wahl das Amt des Stadtrates nicht annehmen, er fokussiert sich bei der Wahl nur auf das Stadtpräsidium. Am drittmeisten Stimmen hat Jigme Shitsetsang (FDP; 3561). Dann kommen Daniel Meili (FDP; 3362 Stimmen) Jutta Röösli (parteilos; 3007 Stimmen), Ursula Egli (SVP; 2914 Stimmen), Andreas Breitenmoser (parteilos; 2718 Stimmen), Daniel Stutz (Grüne Prowil; 2457 Stimmen), Oliver Baumgartner (parteilos: 2138 Stimmen) und Beat Gisler (CVP: 1927 Stimmen). Wobei man auch hier sagen muss, dass Oliver Baumgartner seine Kandidatur längst zurückgezogen hat. 

15.32 Uhr: Nun ist klar, dass die Stadt Wil für die Amtsdauer 2021 bis 2024 noch keinen neuen Stadtpräsidenten. Denn keiner der der Kandidaten hat das absolute Mehr 3712 Stimmen erhalten. Es wird also zu einem zweiten Wahlgang kommen. Die Nase vorne hat eindeutig Hans Mäder (CVP) – er bekam heute 2884 Stimmen. Hinter ihm steht Dario Sulzer (SP; 2116 Stimmen) mit 768 weniger Stimmen. Stadtpräsident ad interim, Daniel Meili (CVP) konnte 1415 Stimmen für sich gewinnen. Der Parteilose Oliver Baumgartner, der seine Kandidatur nach nur wenigen Wochen im Wahlkampf zurückgezogen hatte, hat heute 801 Stimmen erhalten. Wie bei allen anderen Gemeinden war bei der Wahl des Wiler Stadtpräsidiums die Stimmbeteiligung hoch: 52,99 Prozent. 

15.26 Uhr: Endlich sind auch die Wahlergebnisse aus Wil da. Bereits jetzt steht fest: Sowohl für das Stadtpräsidium als auch für den Stadtrat hat keiner der Kandidaten das Absolute Mehr erreicht. Es kommt am 29. November also zu einem zweiten Wahlgang.  

15.20 Uhr: In ihrem Amt bestätigt wurde auch die amtierende Schulratspräsidentin von Degersheim: Annemarie Schwizer (CVP) erreichte mit 1057 Stimmen das Absolute Mehr, das mit einer Stimmbeteiligung von 54 Prozent bei 570 Stimmen lag. Auch sie glänzte wie Gemeindepräsidentin Scherrer mit ihrem Wahlergebnis. 

Die Stimmbeteiligung beim Degersheimer Schulrat war mit 54,91 Prozent fast ein ganzes Prozent höher. Dort lag das Absolute Mehr dann bei 663 Stimmen. Dieses haben die bisherigen Schulräte Marcel Koller (parteilos; 1076 Stimmen), Albert Köppel (CVP; 1024 Stimmen) und Manuel Bachmann (FDP; 962 Stimmen) geschafft. Neu im Schulrat sind Nicole Jud (parteilos; 1077 Stimmen), Micha Granwehr (CVP; 1072 Stimmen) und Marcel Krähenmann (CVP; 907 Stimmen). Damit sind die drei «Neuen» die Nachfolger der zurücktretenden Schulräte Prisma Kessler, Barbara Scherrer und Heidi Zwicker. Im Schulrat ist es also zu keiner Kampfwahl gekommen. 

15.12 Uhr: Das ist mal ein Glanzresultat: Mit 1089 Stimmen wurde Monika Scherrer (CVP) in ihrem Amt als Gemeindepräsidentin von Degersheim eindeutig bestätigt, denn das Absolute Mehr lag bei 694 Stimmen. Auch die Stimmbeteiligung war mit 58,89 Prozent bei der Gemeindepräsidiumswahl in Degersheim besonders hoch. Ihre Gegenkandidatin Daniela Grob Braun konnte 288 Stimmen für sich gewinnen. 

Bei der Wahl des Degersheimer Gemeinderates lag die Stimmbeteiligung mit 58,34 Prozent minim tiefer. Das Absolute Mehr lag somit bei 703 Stimmen. Dieses Resultat haben die «Bisherigen» Patrick Gemperle (CVP; 1039 Stimmen), Verena Roth (SVP; 1011 Stimmen) und Aldo Senn (FDP; 957 Stimmen) erreicht. Neu im Gemeinderat von Degersheim sind Catarina Eisenring (CVP; 849 Stimmen) und Beat Stark (parteilos; 743 Stimmen). Damit treten die beiden in die Fussstapfen der zurücktretenden Gemeinderäte Markus Gehring und Lud Gottfried – beide haben nicht für eine Wiederwahl kandidiert. 

15.05 Uhr: Nun sind die Stimmen auch in der Gemeinde Degersheim ausgezählt: Gemeindepräsidentin Monika Scherrer (CVP) wurde in ihrem Amt bestätigt. 

15.00 Uhr: Die Flawiler Stimmberechtigten haben Gemeindepräsident Elmar Metzger (CVP) im Amt bestätigt. Bei einer Stimmbeteiligung von 45,46 Prozent bei der Gemeindepräsidiums-Wahl erhielt Metzger 2121 Stimmen. Das absolute Mehr betrug 1159 Stimmen. Elmar Metzger ist seit 1. Juli 2014 Gemeindepräsident von Flawil. Für die fünf weiteren Sitze im Gemeinderat haben sich sechs Kandidaten zur Wahl gestellt. Alle erreichten das absolute Mehr. Marco Lüchinger (SP, 1394 Stimmen) schied jedoch als überzählig aus. Gewählt worden sind Erwin Thalmann (UFS, bisher, 2098 Stimmen), Markus Lichtensteiger (FDP, bisher, 1928 Stimmen), Pascal Bossart (CVP, bisher, 1782 Stimmen), Nadja Heuberger-Stengel (FDP, neu, 1624 Stimmen) und Edi Hartmann (parteilos, neu, 1591 Stimmen). Das Absolute Mehr lag bei 1364 Stimmen.

Zwei Kandidaten haben sich für das Schulratspräsidium zur Wahl gestellt. Der bisherige Schulratspräsident Christoph Ackermann (parteilos) wurde in seinem Amt bestätigt. Er erhielt 1944 Stimmen – bei einem absoluten Mehr von 1304 Stimmen. Herausforderin Franziska Berger erhielt 621 Stimmen. Ein klares Ergebnis also. Der Schulratspräsident ist gleichzeitig Mitglied des Gemeinderats.

Beim Schulrat kommt es am 29. November zu einem zweiten Wahlgang. Für die sechs weiteren Mitglieder des Schulrats haben acht Personen kandidiert. Johanna Bulic (CVP, bisher, 1961 Stimmen), René Harzenmoser (FDP, bisher, 1817 Stimmen), Ulrich Häfliger (CVP, neu, 1645 Stimmen), Sara Broger (parteilos, neu, 1606 Stimmen) und Kevin Grey (parteilos, neu, 1411 Stimmen) erreichten das absolute Mehr von 1352 Stimmen und wurden im ersten Wahlgang gewählt. Ein Sitz ist noch nicht besetzt. Das Absolute Mehr verpasst haben Beat Ziegler (FDP, neu, 1246 Stimmen), Thomas Wenk (Grüne, neu, 1184 Stimmen) und Thomas Duss (SVP, neu, 1003 Stimmen).

14.52 Uhr: Mittlerweile sind auch die Wahlergebnisse aus Flawil eingetroffen. Zusammengefasst kann man schon einmal sagen: Der Flawiler Gemeinderat ist nach erstem Wahlgang komplett

14.51 Uhr: In der Doppelgemeinde Bütschwil-Ganterschwil erreichten alle sechs Kandidaten für die fünf Sitze im Gemeinderat das absolute Mehr von 789 Stimmen. Gewählt sind neben den Bisherigen Peter Moos (SVP, 1170 Stimmen) und Gabriela Buscetto (CVP, 1066) auch Christian Keller (FDP, 1048), Martin Gemperle (CVP, 990) und Andreas Senti (SVP, 867). Das bittere Los, das absolute Mehr zwar erreicht zu haben, aber als überzählig auszuscheiden, trifft Patrik Raschle (CVP), der 806 Stimmen bekam. Im Amt bestätigt wurde Gemeindepräsident Karl Brändle (CVP) mit 1234 von 1357 gültigen Stimmen. 322 warfen leer ein. Damit ist auch klar: Bütschwil und Ganterschwil sind mit je drei Mitgliedern in der Exekutive vertreten, die CVP bleibt mit drei Sitzen stärkste Kraft, das Gemeindepräsidium eingerechnet.

Die vier Schulräte Claudia Ahrendt (parteilos), Ursula Gadient (FDP), Andreas Klingler (SVP) und Walter Frei (SVP) wurden alle ebenso wiedergewählt wie Schulratspräsidentin Le Bich Näf (FDP). Sie bekam 1347 von 1389 gültigen Stimmen. 

14.40 Uhr: In der Gemeinde Oberbüren bleibt Alexander Bommeli (FDP) Gemeindepräsident. Er wurde mit einem Glanzergebnis wiedergewählt. Auf ihn entfielen bei einer Stimmbeteiligung von gut 49 Prozent genau 1453 Stimmen. Dies bei 1476 gültigen Stimmen. Für «Vereinzelte» stimmten 23 Personen. Im Gemeinderat sind die Würfel auch gefallen. Gleich sieben Personen erreichten das Absolute Mehr. Es gab aber nur sechs Sitze zu besetzen. Den Einzug geschafften haben die drei «Bisherigen» Peter Bruhin (CVP, Niederwil, 1211 Stimmen), Heinz Kaiser (parteilos, Oberbüren, 1192 Stimmen) und Erich Frick (CVP, Niederwil, 1174 Stimmen). Von den Neuen schafften die Wahl Sandra Oberholzer (parteilos, Oberbüren, 984 Stimmen), David Schefer (parteilos, Oberbüren, 921 Stimmen) und Muriel Frauchiger-Jourdain (CVP, Oberbüren 841 Stimmen). Verpasst hat den Einzug Bruno Dudli (SVP, Sonnental, 808 Stimmen), da überzählig.

Zudem war eine neue Oberstufen-Schulpräsidentin zu wählen. Die neue Vorsitzende der OZ Thurzelg heisst Yvonne Keller-Tobler (FDP, Sonnental). Sie wird Nachfolgerin von Marco Frauchiger, machte 1394 Stimmen und überbot das Absolute Mehr von 715 Stimmen locker. Eine Gegenkandidatur hatte es nicht gegeben. Die Stimmbeteiligung lag bei 36,48 Prozent. Der Oberstufenschulrat ist auch komplett. Gewählt wurden die drei Bisherigen Madeleine Gmür-Staub (CVP, Niederwil, 1375 Stimmen), Lukas Lendenmann (parteilos, Oberbüren, 1368 Stimmen) und Helen Zehnder (CVP, Niederbüren, 1349 Stimmen). Neu gewählt wurde Edwin Frick (CVP, Sonnental, 1316 Stimmen). Das Absolute Mehr lag bei 751 Stimmen. Weitere Kandidaten hatte es nicht gegeben.

Bei den beiden Primarschulen der Gemeinde wurden die Präsidenten im Amt bestätigt. Die Primarschule Niederwil wird weiterhin von Maria Rohner (parteilos, Niederwil, 408 Stimmen) geführt. Eine Gegenkandidatur gab es nicht – und das Absolute Mehr von 208 Stimmen wurde locker überboten. Bei der Primarschule Oberbüren-Sonnental bleibt Martin Frischknecht (Pro Oberbüren, Oberbüren, 636 Stimmen) Präsident. Er überbot das Absolute Mehr von 329 Stimmen klar.

14.35 Uhr: Auch im Kirchberger Schulratspräsidium kommt es zu keiner Veränderung. Orlando Simeon (FDP) bleibt eine weitere Legislatur. Das Absolute Mehr lag bei dieser Wahl bei 907 Stimmen. Gerade weil Simeon zu Beginn des Wahlkampfs viel Kritik von der anonymen Gruppe «Pro Gemeinde Kirchberg» – die auf eigene Faust einen Gegenkandidaten für den amtierenden Schulratspräsidenten gesucht hatte – einstecken musste, wird er sich über das heutige Wahlergebnis besonders freuen: Simeon konnte 1626 Stimmen für sich gewinnen. Die Stimmbeteiligung war auch hier hoch: 51,45 Prozent. 

Beim Kirchberger Schulrat lag die Stimmbeteiligung der 5203 Stimmberechtigten bei 52,66 Prozent. Wer es in den Schulrat schaffen wollte musste bei den 2605 gültigen Stimmzetteln ein Absolutes Mehr von 1303. Geschafft haben es diese Bisherigen: Nicole Fust (parteilos; 1849 Stimmen), Walter Gähwiler (parteilos; 1772 Stimmen), Alexandra Lüthi (parteilos; 1742 Stimmen), Alfred Metzger (parteilos; 1629 Stimmen) und Simon Seelhofer (FDP; 1616 Stimmen). Neu in den Schulrat von Kirchberg wurde Markus Keller (SVP; 1345 Stimmen) gewählt. 

14.14 Uhr: Dies war zu erwarten: Kirchbergs Gemeindepräsident Roman Habrik (FDP) bleibt eine weitere Legislatur im Amt. Das Absolute Mehr lag für eine Wiederwahl bei 913 Stimmen. Und dieses hat der amtierende Gemeindepräsident bekommen: Er gewann heute 1464 Stimmen für sich. Auch bei dieser Wahl lag die Stimmbeteiligung heute über 50 Prozent – nämlich bei 52.8 Prozent. 

Wie bereits angekündigt, hat sich in Kirchberg ein besonders spannender Wahlkampf abgespielt: Denn für die sieben Gemeinderatssitze haben zehn Personen eine Kandidatur eingereicht. Spannend auch: Mit Lukas Fust (CVP), Martin Bühler (CVP), Ueli Hui (FDP) und Hermann Baumgartner (SVP) treten gleich vier bisherige Gemeinderäte zurück. Doch welche offiziellen Kandidaten gestalten nun den Kirchberger Gemeinderat? Das Absolute Mehr lag bei 1386 Stimmen, die Stimmbeteiligung bei 54,89 Prozent. Von den drei bisherigen Gemeinderäten haben es nur zwei geschafft: Michael Sutter (FDP; 1516 Stimmen) und Denise Huber (CVP; 1396 Stimmen). Mit 1354 Stimmen hat der bisherige Gemeinderat Linus Calzaferri (FDP) das Absolute Mehr nur knapp nicht geschafft. Neu im Gemeinderat sind Silvan Holenstein (FDP; 1777 Stimmen), Jaques Breitenmoser (SVP; 1551 Stimmen), Yvonne Tinner-Mannhart (parteilos; 1537 Stimmen) und Josef Meier (CVP; 1414 Stimmen). Das beudetet, dass es für den letzten freien Sitz im Kirchberger Gemeinderat zu einem zweiten Wahlgang kommt. 

14.08 Uhr: Auch die Gemeinde Kirchberg, die im Vorfeld eine spannende Kampfwahl erwartet hatte, hat nun ausgezählt. Auch diese Ergebnisse schaut sich die hallowil.ch-Redaktion nun genauer an und gibt gleich eine Zusammenfassung. 

13.52 Uhr: Jetzt sind auch die Ergebnisse aus Oberbüren eingetroffen. Die hallowil.ch-Redaktion gibt gleich die Wahlergebnisse bekannt. 

13.52 Uhr: Wie erwartet wird sich im Gemeindepräsidium als auch im Gemeinderat in Jonschwil nichts ändern, denn alle Mandatsträger wurden klar wiedergewählt. Stefan Frei, amtierender Gemeindepräsident, konnte 783 Stimmen für sich gewinnen. Das Absolute Mehr lag 461 Stimmen, die Stimmbeteiligung bei 51,6 Prozent. Auch wiedergewählt mit folgenden Ergebnissen wurden die fünf amtierenden Gemeinderäte: Klaus Broger (CVP; 1023 Stimmen), Yvonne Neff (parteilos; 1017 Stimmen), René Bruderer (FDP; 1002 Stimmen), Gabi Bühler (parteilos; 991 Stimmen) und Bruno Näf (SVP; 982 Stimmen). Das Absolute Mehr bei der Wahl des Gemeinderates lag bei 641 Stimmen. Die Stimmbeteiligung war mit 52,4 Prozent höher als bei der Wahl des Gemeindepräsidenten. 

Peter Haag (SVP) wurde mit 995 von 1049 Stimmen zum neuen Schulratspräsidenten gewählt. Damit hat Haag das Absolute Mehr von 525 Stimmen eindeutig erreicht. Die Stimmbeteiligung lag bei 51,3 Prozent. Neu in den Schulrat gewählt wurde Christina Billig (parteilos; 675 Stimmen). Das absolute Mehr beim Schulrat betrug 559 Stimmen. Dieses hat Stefan Salch, (SVP; 518 Stimmen) verfehlt. Die drei Bisherigen Lea Hugo-Zappa (parteilos; 884 Stimmen), Ralf Fischei-Huber (CVP; 850 Stimmen) und Franziska Cavelti Häller (glp; 753 Stimmen) wurden mit eindeutigen Wahlresultaten wiedergewählt. 

13.46 Uhr: Nun zieht auch Jonschwil nach. Eines schon einmal vorweg: Wie erwartet ist Peter Haag der neue Schulratspräsident. 

13.45 Uhr: Mit Glanzresultat wiedergewählt wurde Zuzwils Gemeindepräsident Roland Hardegger. Von 1689 gültigen Stimmen fielen 1530 auf den Parteilosen. Auch die drei Kandidaten für die restlichen drei Sitze, Christoph Ammann (CVP, bisher), Michael Gschwend (FDP, neu) und Petra Mosimann-Oberholzer (CVP, bisher) machten alle über 1300 Stimmen, bei einem absoluten Mehr von 857.

13.40 Uhr: Seit dem Jahr 1991 ist Cornel Egger (CVP) Gemeindepräsident von Oberuzwil – und damit der mit Abstand dienstälteste Gemeindevorsteher der Region Wil. Wie erwartet ist Egger im Amt bestätigt worden – und dies mehr als deutlich. Bei einem Absoluten Mehr von 833 Stimmen schaffte er es auf 1555 Stimmen. Für «Vereinzelte» stimmten 110 Personen. Die Stimmbeteiligung lag bei 48,6 Prozent. Auch beim Schulratspräsidium gab es keine Überraschung. Roland Waltert (SVP) wurde deutlich im Amt bestätigt. Auf ihn entfielen 1651 Stimmen – bei einem Absoluten Mehr von 845 Stimmen. Einen Gegenkandidaten gab es nicht. Die Stimmbeteiligung lag hier bei 48,4 Prozent.

Der Gemeinderat ist ebenfalls komplett für die nächsten vier Jahre. Die fünf «Bisherigen» wurde alle im Amt bestätigt, ohne das es Gegenkandidaten gegeben hätte. Und zwar wie folgt: Patrick Schätti (CVP, 1648 Stimmen), Reto Almer (FDP, 1642 Stimmen), Ingrid Markart (FDP, 1601 Stimmen), Alois Schillinger (1597 Stimmen) und Roland Bischof (SP, 1476 Stimmen). Das Absolute Mehr lag bei 946 Stimmen, die Stimmbeteiligung bei 48,9 Prozent.

13.30 Uhr: Zuzwils Schulratspräsident Clemens Meisterhans (FDP) hat das absolute Mehr von 841 Stimmen im ersten Wahlgang um knapp 300 Stimmen überboten und ist damit wiedergewählt. Herausforderer Serdar Günal Rütsche (CVP) kam auf 523 Stimmen. Die Wahlbeteiligung betrug 54 Prozent. Für zwei der vier Sitze im Schulrat wird am 29. November ein zweiter Wahlgang nötig. Das absolute Mehr von 892 Stimmen überboten die beiden Bisherigen Erika Brändle (FDP) und Pascal Heer (FDP) mit 1444 und 1285 Stimmen klar. Spannung im November ist garantiert: Rebecca Wolgensinger (SVP), Fabienne Beer Jung (parteilos) und Raffael Sarbach (SP) machten je über 700 Stimmen. Auch Arbr Wagner (CVP) dürfte mit 650 Stimmen noch hoffen. David Aebischer fiel mit knapp über 400 Stimmen etwas ab. 

13.26 Uhr: In Lütisburg kommt es auch beim Primarschulratspräsidium zu keiner Veränderung. Marianne Burger Studer wurde mit 507 Stimmen wiedergewählt. Mit 536 gültigen Stimmzetteln musste sie das Absolute Mehr von 269 Stimmen erreichen. Bei dieser Wahl war die Wahlbeteiligung etwas tiefer: mit 54,94 Prozent aber immer noch üner 50 Prozent. 

Dafür gab es einen Wahlkampf beim Primarschulrat – denn für die vier Sitze gab es sechs Kandidaten. Gewählt sind unter anderem die beiden Bisherigen Michael Bolt (CVP; 449 Stimmen) und Jenny Landtwing (parteilos; 433 Stimmen). Ebenfalls gewählt – für die Zurücktretenden Jakob Rüegg und Maria Bolt – und damit neu im Lütisburger Schulrat: Barbara Erni Kuhn (SP; 313 Stimmen) und Stefan Kleinfercher (parteilos; 289 Stimmen). Hier musste das Absolute Mehr von 272 Stimmen erreicht werden. Mit 272 Stimmen hatte auch Kandidat Marco Bischofberger das Absolute Mehr erreicht – weil er aber die wenigsten Stimmen für sich gewinnen konnte, ist er laut der Gemeinde Lütisburg als «überzählig ausgeschieden». Die Stimmbeteiligung lag bei 54,84 Prozent. 

13.23 Uhr: Nun meldet sich auch die Gemeinde Oberuzwil. Die Wahlergebnisse sind da und werden nun von der Redaktion analysiert. 

13.20 Uhr: Als zweite Gemeinde schickt Zuzwil seine Wahlergebnisse. Eines schon einmal vorweg: Clemens Meisterhans wurde zum Schulratspräsidenten wiedergewählt. Günal Rütsche ist damit der Verlierer dieser Zuzwiler Wahl. 

13.19 Uhr: Auch im Lütisburger Gemeinderat wird sich in der kommenden Legislatur nichts ändern. Alle amtierenden Gemeinderäte, die sich für eine Wiederwahl zur Verfügung gestellt haben, wurden noch einmal gewählt: Werner Scherrer (parteilos; 458 Stimmen), Andreas Rütsche (FDP; 407 Stimmen), Heinz Grob (SVP; 381 Stimmen) und Ruedi Epper (parteilos; 375 Stimmen). Das Absolute Mehr lag bei 287 Stimmen – denn von den 1063 Stimmberechtigten sind bei den Gemeinderats-Wahlen 573 gültige Stimmzettel eingegangen. Damit lag die Stimmbeteiligung bei 56,44 Prozent – minim höher als bei der Wahl des Gemeindeoberhauptes. 

13.16 Uhr: Seit zehn Jahren ist Imelda Stadler (FDP) Gemeindepräsidentin von Lütisburg. Und sie wird es eine weitere Legislatur bleiben – das war zu erwarten, hatte Stadler keine Konkurrenz. Bei den Lütisburger Gemeindepräsidiumswahlen war die Stimmbeteiligung mit 56,07 Prozent hoch: Von den 1063 Stimmberechtigten haben 696 Personen ihre Stimmzettel abgegeben. Bei den 506 gültigen Stimmzetteln lag das Absolute Mehr bei 254 Stimmen. Stadler konnte heute 336 Stimmen für sich gewinnen. 

13.11 Uhr: Jetzt sind die ersten Wahlergebnisse in der hallowil.ch-Redaktion eingetroffen. Als erste Gemeinde gibt Lütisburg die Resultate des heutigen Wahlsonntags bekannt. 

13.05 Uhr: Spannend wird es auch in Flawil. Zwar hat Gemeindepräsident Elmar Metzger (CVP) keinen Gegenkandidaten. Aber um die fünf Sitze im Gemeinderat kommt es zu einer Kampfwahl – Erika Schildknecht-Lehmann (FDP) und Eddie Frei (FDP) treten zurück. Als Kandidaten stehen Pascal Bossert (CVP; bisher), Markus Lichtensteiger (FDP; bisher), Erwin Thalmann (Umweltfreisinnige), Marco Lüchinger (SP; neu), Nadja Herberge-Stengel (FDP; neu) und Eid Hartmann (parteilos)

12.52 Uhr: Wer wird der neue Wiler Stadtpräsident? Wer schafft es alles in der Wiler Stadtrat? Welche Politiker werden am Schluss zum Wiler Stadtparlament gehören? Wird es einen zweiten Wahlgang geben? Fragen über Fragen, die sich gerade in der Äbtestadt gestellt werden. Die Wiler Wahlergebnisse sind natürlich noch nicht da. Aber eines ist schon klar: Am Freitag sind schon 48 Prozent aller Abstimmungs- und Wahl-Couverts retourniert worden (siehe Vorschau-Artikel ganz unten). 

12.37 Uhr: Bereits zum sechsten Mal tritt Karl Brändle, Gemeindepräsident von Bütschwil-Ganterschwil, an, um Gemeindeoberhaupt zu werden. Bisher hatte der 62-Jährige Erfolg damit – schliesslich ist er seit 17 Jahren in seinem Amt. Und nicht nur das: Seit dem Jahr 2012 politisiert er für die CVP im St. Galler Kantonsrat. Die heutige Gesamterneuerungswahl in Bütschwil-Ganterschwil dürfte wahrscheinlich seine letzte Wahl sein. 

12.33 Uhr: Noch sind keine Wahlergebnisse bekannt. Es wird also weiter mit Hochspannung gewartet – nicht nur auf der hallowil.ch-Redaktion, wahrscheinlich in der ganzen Region. 

12.25 Uhr: Wie in Zuzwil ist auch in Uzwil der Schulrat umkämpft. Die Parteilose Marion Harzenmoser fordert Schulratspräsident Daniel Wyder (SP) heraus. Völlig neu besetzt werden die restlichen vier Sitze im Schulrat. Es kandidieren fünf Personen: Heidina Jordi (SVP), Giancarlo Tiberi (CVP), Michaela Uhler-Huber (FDP), Reto Wild (CVP) und Ramona Zahner (SP). Gemeindepräsident Lucas Keel (CVP) tritt ohne Gegenkandidatur zur Wiederwahl an. Für die restlichen fünf Sitze im Gemeinderat treten fünf Kandidaten an. Neben den drei bisherigen Renate Graf (CVP), Ruedi Müller (FDP) und Christine Wirth-Angehrn (CVP) wollen Martin Brunnschweiler (FDP) und Seraina Bär (SP) die Sitze der zurückgetretenen Hanspeter Haltner (FDP) und Dora Hadorn (SP) für ihre Parteien verteidigen. Spannend ist hier vor allem die Frage, ob die Kandidaten heute schon im 1. Wahlgang die geforderten 50 Prozent plus 1 Stimme erreichen. Oder ob ein zweiter Wahlgang nötig wird.

12.16 Uhr: Der Kirchberger Wahlkampf ist in den letzten Wochen und Monaten besonders in die Schlagzeilen gekommen: Zuerst wollte anonyme Gruppe «Pro Gemeinde Kirchberg» dem amtierenden Schulratspräsidenten Orlando Simeon (FDP) Konkurrenz machen und hat sich dafür auf die Suche nach einem passenden Kandidaten gemacht. Doch dabei ist sie gescheitert – denn sie fand keinen einzigen Kandidaten. Und vergangene Woche wurden mehrere Plakate von SP-Gemeinderatskandidat Stefan Diener beschädigt und mit rechtsextremen Symbolen beschmiert. 

12.14 Uhr: Spannend wird es auch in Kirchberg: Für die sieben Sitze im Gemeinderat gibt es heute zehn Kandidaten. Mit Lukas Fust (CVP), Martin Bühler (CVP), Ueli Hui (FDP) und Hermann Baumgartner (SVP) treten gleich vier bisherige Gemeinderäte zurück. 

12.10 Uhr: Eine der spannendsten Ausgangslagen in der Region gibt es in Niederhelfenschwil. Gleich drei Kandidaten wollen Nachfolger von Gemeindepräsident Simon Thalmann werden, der im Januar seinen Rücktritt angekündigt hatte. Bauunternehmer Damian Gahlinger (SVP) aus Niederhelfenschwil, Unternehmensberater Willy Bläuer aus Zuckenriet (parteilos) und der auswärtige Kandidat der Findungskommission, Peter Zuberbühler, ebenfalls parteilos. Für die restlichen drei Sitze bewerben sich mit Rudolf Gschwend (bisher), David Buchmann (FDP, Niederhelfenschwil) Johanna Burri (parteilos, Lenggenwil), Roland Gübeli (FDP), Juliane Hiltebrand (parteilos) und Patrick Mathis (parteilos) gleich sechs Kandidaten. Konkurrenzlos tritt einzig Esther Nietlisbach an, die als Schulratspräsidentin wiedergewählt werden will. Auch die Wahl der restlichen Schulräte dürfte ruhiger ablaufen. Es kandidieren Vier für vier Sitze. 

12.06 Uhr: In Jonschwil gibt es für Gemeindepräsident Stefan Frei und die fünf amtierenden Gemeinderäte keine Gegenkandidaten. Auch Schulratspräsidiums-Kandidat Peter Haag (SVP) hat keinen Gegenkandidaten. Denn der amtierende Schulratspräsident Köbi Zimmermann tritt zurück. Nur im Jonschwiler Schulrat kommt es zu einer Kampfwahl: Für die vier Sitze gibt es fünf Kandidaten – drei davon sind Bisherige. 

12.03 Uhr: Übrigens – sobald alle Wahlergebnisse eingegangen sind, wird die hallowil.ch-Redaktion auf Stimmenfang gehen und mit den Siegern sowie Verlierern dieses Wahlsonntags reden. Sie dürfen also nicht nur auf eine ausführliche Berichterstattung der Wahlergebnisse freuen, sondern auch über spannende Interviews, Kommentare und Analysen. 

11.58 Uhr: Seit dem Jahr 2012 ist Monika Scherrer (CVP) Gemeindepräsidentin von Degersheim. Als einziges amtierendes Gemeindeoberhaupt im Wahlkreis Wil bekommt sie heute Konkurrenz: Daniela Grob-Braun (parteilos) möchte die neue Gemeindepräsidentin werden. Kommt es heute zu einer Überraschung aus Degersheim?

11.55 Uhr: Die spannende Ausgangslage im Schulrat mit Kampfwahl ums Präsidium und sechs Kandidierenden für vier Sitze sorgte in Zuzwil schon vor dem Sonntag für hohe Wahlbeteiligung: 57 Prozent meldete die Gemeinde vor einigen Tagen. Gut möglich, dass die Posse um die verfassungswidrige Parallel-Kandidatur der beiden Schwäger Serdar Günal Rütsche und Sven Rütsche das Interesse der Bevölkerung gesteigert haben. Die spannendste Frage lautet an diesem Sonntag: Übernimmt Herausforderer Serdar Günal Rütsche (CVP) das Schulratspräsidium von Amtsinhaber Clemens Meisterhans (FDP)?

11.50 Uhr: Noch wartet die Redaktion auf die ersten Wahlergebnisse. Welche Gemeinde wird ihre Stimmzettel am schnellsten ausgezählt haben? Klar ist schon einmal, dass Ergebnisse aus der Stadt Wil erst später am Nachmittag kommen werden. 

11.46 Uhr: Herzlich Willkommen zu diesem spannenden Wahlsonntag. Die hallowil.ch-Redaktion ist vollzählig, um für sie schnell und informativ über die heutigen Wahlergebnisse der einzelnen Gemeinden berichten zu können: Sowohl Chefredaktor Simon Dudle als auch die Redaktoren Magdalena Ceak, Pablo Rohner und Videojournalist Mykhailo Zinchenko sind heute unterwegs. In unzähligen Gemeinden kommt zu einer spannenden Kampfwahl. In diesem Liveticker werden alle Wahlergebnisse und Stimmbeteiligungen veröffentlicht. 

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Vorschau auf den grossen Wahlsonntag (27.9.20):

Hans Mäder? Daniel Meili? Oder Dario Sulzer? Das ist eine der wichtigsten Fragen, die man sich am kommenden Sonntag in Wil stellt. Einer dieser drei Herren dürfte Wiler Stadtpräsident werden. Klappt es schon im ersten Wahlgang? Die Antwort gibt es am Sonntagnachmittag. Bereits jetzt steht fest, dass die Stimmbeteiligung verhältnismässig hoch sein wird. Laut Angaben der Stadt Wil sind bis am Freitag schon 48 Prozent aller Abstimmungs- und Wahl-Couverts retourniert worden. Vor vier Jahren beteiligten sich 36,7 Prozent an der Wahl für das Stadtpräsidium. Beim Stadtrat war die Wahlbeteiligung mit 38,9 Prozent etwas höher, beim Stadtparlament mit 31,8 Prozent allerdings ein gutes Stück tiefer.

Ob die Zahlen von vor vier Jahren effektiv überboten werden, ist noch nicht ganz sicher. «Welche Stimm- und Wahlzettel sich in den Couverts befinden, können wir nicht sagen», sagt Philipp Gemperle von der Stadt Wil. So ist zum Beispiel vorstellbar, dass sich zahlreiche Stimmbürger an den fünf nationalen Vorlagen – es geht etwa um das Jagdgesetz, die Begrenzungs-Initiative und die Beschaffung von Kampfflugzeugen – beteiligen, nicht aber an den kommunalen Wahlen.

Noch deutlich höher als in Wil ist die Stimmbeteiligung per Freitag in Zuzwil, wo schon 57 Prozent der Wahl- und Abstimmungscouverts zurückgekommen sind.

Alle St. Galler Gemeinden bestellen heute Sonntag ihre Behörden für die nächsten vier Jahre neu. hallowil.ch berichtet ab Sonntagmittag umfassend mit Ergebnissen und Analysen aus den Gemeinden der Region Wil.