Weil beide Vereine, der MVR wie auch der Bündner-Chor ob sinkenden Mitgliederzahlen kämpfen, wollte man mit dem gemeinsamen Auftritt beim Publikum für neue BläserInnen und SängerInnen werben.


Bündnerischer Auftakt

Nach einer ersten gesanglichen Vorstellung des Bündner-Chor trat deren Präsident Harry Battaglia ans Mikrofon, um das Publikum über ihre Aufführungen zu informieren. Es verstand sich, dass bündnerische Melodien beim Bündner-Chor im Vordergrund standen, allerdings standen auch englische Stücke auf dem Programm.

Die Moderation seitens des MVR oblag Nina Brauchli, der Tochter der Präsidentin Bettina Brauchli. Sie wies darauf hin, dass die Musikantinnen und Musikanten das Konzert mit ihrem Projektdirigenten Rolf Habegger eingeübt hatten. Für Habegger war es gleich sein letzter Auftritt, da der Start des neuen Dirigenten unmittelbar bevor steht. Mit dem Stück «Nordic Fanfare an Hymn» startete der MVR. Eine Hommage an den Gastverein, den Bündner-Chor, sollte das nachfolgende Stück «La Sera sper il lag» von Gion Balzer Casanova sein.


Hochstimmung zum «Halleluja» von Leondard Cohen

In der Fortsetzung liess der Bündner-Chor mit dem Stück «Sommerabend» noch einmal sommerliche Gefühle aufkommen. Anschliessend ging es musikalisch ins Puschlav.

Beim MVR kühlte es gleich wieder ab mit dem Stück «Let it go» aus dem Disney-Film «Frozen» besser bekannt als «Die Eiskönigin». Höchstwerte erreichte der Auftritt des MVR mit der Aufführung des «Halleluja» von Leonard Cohen, von Frank Bernäerts für Blasmusik arrangiert. Den Schlusspunkt besorgten die beiden Vereine gemeinsam. Zum Stück «Dorma Bain» von Nuot Vonmoos gesellte sich ein Teil der Musikanten zu den Sängern des Bündner Chors. Musikalisch spielte ein Quartett des MVR dazu. Den Schlussapplaus hatten die beiden Vereine auf sicher, was auch eine Zugabe herausforderte.


Der neue Dirigent kann starten

Das Kirchenkonzert benutzte der MVR gleichzeitig zur Vorstellung des neu angestellten Dirigenten. Präsidentin Bettina Brauchli gab sich erfreut, nun nach Projektdirigenten wieder mit einer festen Leitungsperson arbeiten zu können. Der neue Dirigent Johannes Schubert hatte seine Probelektion beim Verein mit Erfolg abgeschlossen. Die Präsidentin überreichte Johannes Schubert gleich eine Ladung Notenmaterial, um sich auf die neue Aufgabe vorbereiten zu können.

Projektdirigent Rolf Habegger konnte zu seinem letzten öffentlichen Auftritt noch einmal brillieren, was sich in der Qualität der Aufführungen bestätigte. Mit den sechs Aufführungen waren auch die Bläserinnen und Bläser in zahlreichen Proben gefordert. Den Lohn für ihren Einsatz erhielten die beiden Vereine durch grossen Applaus des zahlreich anwesenden Publikums.


 
Das Halleluja von Leonard Cohen begeisterte, hier das Video dazu.