Die Redaktion hat die Verhandlungen verwechselt. Abgesagt wurde die Verhandlung am Kreisgericht Wil in Flawil. 

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So hat hallowil.ch berichtet (25.10.21)

Am Dienstag am Gericht: Auf Diebestour durch die Deutschschweiz

Morgen wäre ein 35-jähriger Mann auf der Anklagebank des Kreisgerichts Toggenburg in Lichtensteig gesessen. Am Montagvormittag gaben die Verantwortlichen des Gerichts nun aber bekannt, dass die Verhandlung verschoben werden müsse. Grund dafür sei ein «medizinischer Notfall des vorsitzenden Richters», wie das Gericht auf Anfrage von hallowil.ch informiert. Ein neuer Verhandlungstermin sei noch nicht gefunden.

hallowil.ch bleibt dran.

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So hat hallowil.ch auf die Verhandlung aufmerksam gemacht (25.10.21)

Am Dienstag am Gericht: Auf Diebestour durch die Deutschschweiz

Auf der Anklagebank des Kreisgerichts Toggenburg wird am Dienstag ein Mann sitzen, der sich wegen gewerbsmässigen Diebstahls sowie weiteren Delikten verantworten muss. Dabei soll er eine sechsstellige Deliktsumme sowie einen Schaden in fünfstelliger Höhe verursacht haben. hallowil.ch wird an dieser Stelle über die Verhandlung berichten.

Eine Deliktsumme über 111‘000 Franken und einen Gesamtschaden von fast 27‘000 Franken soll ein heute 35-jähriger Mann in nur drei Monaten verursacht haben. Vom Frühjahr 2020 bis zum Frühsommer soll der Mann mehrere Diebstähle begangen haben und sich dabei vom Toggenburg über Zürich bis in den Aargau bewegt haben. Teilweise sei er dabei in Begleitung gewesen. So steht es jedenfalls in der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft.

Drei Monate, acht Delikte

Am Dienstag muss er sich nun vor dem Kreisgericht Toggenburg in Lichtensteig wegen insgesamt acht Delikten verantworten. Neben dem «gewerbsmässigen Diebstahl» wird dem Mann zudem «mehrfache, teilweise geringfügige Sachbeschädigung und mehrfacher Hausfriedensbruch» vorgeworfen. Ausserdem soll er während mehrerer Monate jeden Tag Cannabis konsumiert haben, weshalb auch Anklage wegen «Übertretungen des Betäubungsmittelgesetzes» erhoben wird. Die Staatsanwaltschaft fordert, den Mann zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 20 Monaten sowie zu einer 500-fränkigen Busse zu verurteilen. Ausserdem soll er für sieben Jahre des Landes verwiesen werden, denn der Mann ist ein Asylbewerber. Derzeit befindet er sich in Haft.

Bis zur Urteilsverkündung gilt die Unschuldsvermutung.