An einem Werktag fahren bis zu 22‘000 Fahrzeuge über die Augarten-Kreuzung in Uzwil. Die Kreuzung ist für eine solch grosse Verkehrsmenge nicht ausgelegt. Am Autobahnanschluss häufen sich Verkehrsunfälle. Ausserdem weichen die Autofahrerinnen und Autofahrer zu Stosszeiten auf den Kreisel Sonnental und über Oberbüren aus, um auf die Autobahn zu gelangen.

Mehr Spuren bringen Entlastung

Die Lichtsignalanlage an der Augarten-Kreuzung wird deshalb mit weiteren Fahrspuren ergänzt und die bestehenden Fahrspuren werden verlängert. Mit den Massnahmen können das hohe Verkehrsaufkommen in Spitzenzeiten besser bewältigt und Staus verringert werden. Der Busbetrieb wird priorisiert und hält so den Fahrplan verlässlicher ein. Für den Fuss- und Veloverkehr entsteht ein neuer sicherer Geh- und Radweg von der Bahnhofstrasse Ost bis zur Brücke über die Glatt. Als Ersatzmassnahme für den Umbau wird das Naturschutzgebiet Augarten aufgewertet. Zum Beispiel werden der Weiher neu abgedichtet und die Umgebung neu bepflanzt.

Augarten-Kreuzung hat Priorität

Zusätzlich zum Umbau der Augarten-Kreuzung werden der Knoten Sonnental umgebaut und der Autobahnanschluss Uzwil saniert. Aufgrund der unbefriedigenden Stausituation hat der Umbau der Augarten-Kreuzung Priorität. Stimmt der Kantonsrat der Vorlage zu, rechnet der Kanton mit einem Baustart im Jahr 2023. Die Projektierung für den Umbau des Knotens Sonnental startet 2024. Für die Instandsetzung des Autobahnanschlusses Uzwil ist das Bundesamt für Strassen ASTRA verantwortlich. Diese Arbeiten werden voraussichtlich zwischen Mitte 2022 und Ende 2023 durchgeführt. 

Die Regierung hat nun die Botschaft für das Bauvorhaben verabschiedet. In der Aprilsession 2021 berät der Kantonsrat den Kreditbedarf von 7,9 Millionen Franken. (pd)