Die Spannung stieg. Noch sechs Kühe standen im Ring, während der Moderator fleissig Lobeshymnen verteilte. «Schaut euch diesen wunderbaren Widerrist an. Diese korrekte obere Linie und das drüsige Euter – eine Wahnsinskuh.» Doch auch mit diesem Lob wurde man noch nicht neue Miss Kirchberg. Denn diese musste auch hoch und breit gebaut sein. «Alle sechs Finalistinnen überzeugen. Aber «Kriki» aus dem Stall von Andrea und Reto Holenstein (Gähwil) überflügelt die anderen einfach noch um Haaresbreite.» Jubel und Applaus brandeten auf.

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Nicht nur die Tiere stehen in Reih und Glied.

Das ist brutal

Noch während Reto Holenstein den Sieg kaum fassen konnte, sagte er, dass es brutal sei. «Unglaublich. Brutal. Ein riesiges und so gutes Gefühl.» Seine «Kriki» mit Jahrgang 2016 nahm den Jubelsturm gelassen. Heroisch stand sie da und liess sich nicht aus der Ruhe bringen. Auch vor den vielen Fotografen machte sie eine äusserst gute Figur. Eine würdige, neue, Miss Kirchberg.

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 «Kriki» holt sich die Schmuseeinheiten für den Sieg ab.

Die Hoffnung war da

Rund 850 Tiere waren auf dem Schauplatz Frohheim zugegen. Einige sichtbar nervös, andere friedlich in der Sonne stehend und wiederkäuend. Zur Miss Bazenheid wurde am Samstagnachmittag «Fortuna» aus dem Stall von Roman Jung gewählt. «Natürlich hofft man immer, einen Titel zu gewinnen. Dass wir es jetzt geschafft haben, überrascht mich aber schon. Die Freude und der Stolz sind riesig», sagt Roman Jung.

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Roman Jung und seine Miss Bazenheid, «Fortuna», stehen im Sonnenschein.  

Überzeugendes Braun- und Fleckvieh

Über 850 Tiere in Braun- und Fleckviehfarben, viele Landwirte mit ihren Familien, die halbe Gemeindebevölkerung und vor allem die unzähligen Kinder vor Ort machten aus der Viehschau wiederum zu einen geselligen Anlass.