In der 15. Runde der Brack.ch Challenge League wartet ein brisantes Derby auf das Team aus der Äbtestadt. Die Wiler gastieren am Samstag auf der Winterthurer Schützenwiese und benötigen dringend Punkte. Aber auch das Heimteam steht unter Zugzwang. Wer verliert, läuft Gefahr den Anschluss zu verpassen.Die Länderspielpause ist vorbei, die letzten WM-Fahrkarten wurden vergeben. Bis kommenden März darf man sich nun voll auf den Meisterschaftsbetrieb konzentrieren. Dieser wird es mit Sicherheit in sich haben. Eine erste brisante Partie steht diesen Samstag auf der altehrwürdigen «Schützi» in der Eulachstadt an.

FCW gegen FCW, Winterthur gegen Wil oder einfach auch Zweitletzter gegen Letzter. Dass dieses Derby sich diese Saison am Tabellenende abspielt kommt doch für viele überraschend. Beide Mannschaften hinken derzeit ihren Ansprüchen hinterher. Auch wenn der FC Wil den Klassenerhalt als Ziel definiert hat, hat man sich den Weg wohl nicht so steinig vorgestellt.

Viele Parallelen auf beiden Seiten

Eines haben beide Teams gemeinsam. Viele Punktverluste sind auf eigenes Unvermögen zurückzuführen. Zu oft kassierte man Gegentore aufgrund von individuellen Fehlern und genauso oft versagte man selber vor dem gegnerischen Tor. Umso brisanter war darum auch die Randgeschichte rund um Winterthurs Stürmer Silvio. Wie sähe die Tabelle wohl aus, wenn der beste Winterthurer Torschütze seinen Wechselwunsch nach Wil hätte durchsetzen können?

Hätte, wäre, wenn – Fussball wird nicht im Konjunktiv gespielt. Gerade deshalb ist es für beide Mannschaften an der Zeit, den Hebel umzulegen und zurück in die Erfolgsspur zu finden. Auf beide Seiten wartet am Samstag eine hart umkämpfte Partie. Nur wenig Spricht für einen torreichen Derby-Kracher. Mehrfach hat der FC Wil bewiesen, dass er eine grosse Lauf- und Kampfbereitschaft verfügt.

Den Turnaround schaffen

Der FC Wil wartet seit dem 5. August auf einen Sieg. Man darf aber auch festhalten, dass die Äbtestädter nur 2 der letzten 5 Spiele verloren haben. Der FC Winterthur wiederum holte seinen einzigen Sieg am 26. August, ausgerechnet in der IGP Arena. Beide Mannschaften haben am Samstag die Möglichkeit diese Serien zu brechen. Ein Unentschieden wird keinem Team weiterhelfen.

In beiden Lagern ist man sich über die Brisanz und Wichtigkeit dieser Partie bewusst. Umso wichtiger war es, die Länderspielpause zu nutzen und die Situation in Ruhe zu analysieren. Beide Vereine bewiesen bisher Geduld und hielten an Ihren Trainern fest. Man darf gespannt sein, wie sich diese Situation nach dem Derby entwickeln wird.

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Der FC Wil hofft auch in Winterthur auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung.