Für die beiden 4er Mannschaften Rheineck/Uzwil und Uzwil 3 bedeutete das Weltcup-Finale gleichzeitig auch der Saisonabschluss. Beide Teams durften im Scheinwerferlicht der Abendveranstaltung bei den jeweils besten 4 je Kategorie, ihre Küren dem Publikum präsentieren. Den Anfang machten Sarah, Selina, Stefanie und Valerie. Sie zeigten eine solide Kür mit wenigen Fehlern, die aber zum Teil viele Punkte kosteten. Der wenige Minuten später startende 4er Rheineck/Uzwil zeigte eine sturzfreie Kür. Leider hat sich bei ihnen ein Fehler im eingereichten Wertungsbogen eingeschlichen, was zu vielen Punktabzügen führte. Dennoch konnten sie ihren 3. Rang in der Gesamtweltcup-Wertung feiern. Für die Uzwiler Mannschaft reichte es zwar zum 2. Rang in der Tageswertung, da sie aber nur an zwei von vier Weltcups am Start waren nur zum 4. Rang der Gesamtwertung.

Einen Doppeleinsatz hatte Lukas Burri. Er stand sowohl im 1er als auch im 2er am Start. Aufgrund einer Verletzung konnte er jedoch nicht sein volles Können zeigen. Mit einer leicht abgeänderten Kür konnte er sich trotzdem über den 3. Rang im Gesamtweltcup freuen. Auch im 2er musste die Kür leicht verändert werden, um Lukas Burri zu schonen. Trotzdem verlief die Hauptprobe für die WM in einer Woche nicht nach Wunsch. Das Uzwiler 2er musste Stürze in Kauf nehmen und ihr Endresultat lag am Schluss klar unter ihren Möglichkeiten. Dennoch reichte die Leistung aus, um den 2. Rang in der Gesamtweltcup-Wertung zu erreichen. Für die beiden Sportler heisst es nun volle Konzentration auf die Vorbereitung der Weltmeisterschaft, die vom 6.-8. Dezember in Basel stattfinden wird. Es sind alle positiv gestimmt, dass die Beiden bis dann wieder ihre beste Leistung abrufen können.

Doppelte Premiere

Am Sonntag waren dann die Schülerinnen beim Saisonstart am Nikolauspokal in Herrliberg im Einsatz. Für Uzwil waren vier Mannschaften und vier 1er Fahrerinnen am Start. Am Vormittag durften die seit diesem Sommer neu formierten Mannschaften das erste Mal an einem Wettkampf ihre Küren präsentieren. Für zwei Einrad-Fahrerinnen war dies gar der allererste Wettkampf. Sowohl dem 6er, als auch dem 4er Einrad merkte man die fehlende Routine aber an und sie konnten beide nicht ihr Potential abrufen. Bis zum nächsten Wettkampf, der Ende Januar stattfinden wird, haben sie aber noch Zeit, die Kürabläufe zu trainieren. Einen ebenfalls nicht optimalen Saisonstart erwischte der 4er Kunstrad Uzwil 2. Er ging das erste Mal mit dem Steigervelo an den Start und war nervös. Dies zeigte sich auch in der Kür. Viel besser lief es dem 4er Kunstrad Uzwil 1. Trotz neuer Zusammensetzung zeigten er eine gute Leistung und konnte so mit einer neuen Bestleistung die Swiss-Cup Qualifikation bereits am ersten Wettkampf der Saison erreichen.

Nach der Mittagspause zeigten Sumaya, Jael, Livy und Salome ihre Küren im 1er. Alle vier hatten ihre neue Kür gut im Griff und fuhren neue Bestleistungen heraus. Mit diesen Leistungen qualifizierten sie sich ebenfalls für den Swiss-Cup. (pd/red)