«Die Zukunft liegt bei uns». Als Vertreter der jungen Generation aus der Region Wil erkenne ich mich in diesem Claim des Vorzeigeprojekts Wil West wieder. Er drückt ein neues Selbstvertrauen und Selbstverständnis unserer Region aus: Hier spielt die Musik, hier gibt es spannende Arbeitsplätze und hier entsteht etwas ganz Grosses.

Zwar geben wir für Wil West viel Land her, doch auch im Gegenzug erhalten wir viel: Eine attraktive Perspektive für die Zukunft, die dringend benötigte Verkehrsentlastung für unsere Stadt und einen wichtigen Beitrag gegen die Zersiedelung.

Der Landverlust ist ein emotionales Thema, auch für mich. Doch ich versuche mal eine sachliche Lesart: Die Fruchtfolgeflächen, das heisst das wertvolle Ackerland muss kompensiert werden, weil es das Gesetz so will. Das bedeutet, die hochwertige Erde wird abgetragen und damit werden Flächen ausserhalb des Areals zu Anbauflächen aufgewertet.

Die 23 Gemeinden der Regio Wil haben sich schon vor Jahren dazu bekannt, zugunsten der zentralen Entwicklung in Wil West auf Einzonungen für neue Firmen zu verzichten. Wieder ein Fakt. Wir nutzen also Land auf dem Areal Wil West, das optimal an der Autobahn und an zwei Bahnlinien liegt. Dafür bleiben Flächen in den anderen Gemeinden erhalten. So verlangt es die moderne Raumplanung und dieser Verzicht der Gemeinden ist eine beeindruckende Errungenschaft, die auch ökologischen Kreisen gefallen müsste.

Falls Sie es noch nicht erledigt haben, stimmen sie JA zum Sonderkredit für die Arealentwicklung Wil West. Damit in Zukunft die Schweiz nicht mehr nach Winterthur aufhört.»

Dominik Egli, Stadtparlamentarier SVP Wil