«Das jährliche Budget der politischen Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil beläuft sich auf rund 26 Mio. Franken. In unsicheren Zeiten, wie den jetzigen, wäre der Gemeinderat Bütschwil-Ganterschwil gut beraten, wenn er 0.55 Prozent des Budgets über 26 Mio. Franken, was 143'000.00 Franken entspricht, jährlich zugunsten der kommunalen Energieförderung einsparen würde. 

Er würde somit mit gutem Beispiel vorangehen, weil der Bürger in diesen unsicheren Zeiten infolge der massiven Verteuerung von Strom und Gas und insbesondere der Krankenkassenprämien den Gürtel per se enger schnallen muss. Mit der Einsparung von 0.55 Prozent vom Gesamtbudget könnte der Gemeinderat jährlich 143'000.00 Franken für die Energieförderung planungssicher im Budget zuhanden der Bürgerversammlung voranschlagen. Das jährliche Budget gibt sowohl dem Bürger als auch dem Gemeinderat demokratisch legitimiert Planungssicherheit. Durch dieses einfache Vorgehen würde dem Energieförderprogramm jährlich 3'000 Franken mehr zur Verfügung stehen, als durch die Schaffung eines bürokratischen Reglements zur Energieförderung, welches die Konsumenten von Strom und Gas unsozial besteuert. 

Gemäss Art. 7 des Reglements zur Energieförderung sind ausschliesslich private Gebäudeeigentümer und juristische Personen des privaten Rechts als Gebäudeeigentümer förderberechtigt, dadurch haben Mieterinnen und Mieter keinen direkten Anspruch auf Fördermittel und werden infolge dessen nur zur Zahlung der Strom- und Gassteuer zur Kasse gebeten. Ich werde gegen dieses unnötige Reglement zum Energieförderprogramm am 27.11.2022 ein überzeugtes NEIN in die Urne legen.»

Benno Krüsi, 9608 Ganterschwil