«Gerade, weil man als normaler Bürger seinen Lohn oder die Rente nicht so einfach erhöhen kann, muss man leider sparen. Das Gegenteil ist der Fall, wenn man die Gemeinde selbst ist. Anstatt zu sparen, um noch mehr Geld für die Förderung von Solaranlagen ausgeben zu können, wird einfach eine neue Steuer eingeführt, welche den Strompreis noch höher macht.

Die Gemeinde Bü-Ga schafft es bei einem Jahres-Budget von über CHF 25 Mio nicht, CHF 140’000 einzusparen (in etwa das Budgetziel der neuen Abgabe).

CHF 140'000 sind 0.56 Prozent von CHF 25 Mio Franken.

Würde die Gemeinde die Ausgaben um nur 0.56 Prozent zu kürzen, müssten wir keine neue Steuer einführen!

Aber eben, der Bürger oder KMU-Betrieb soll halt noch mehr sparen.

Mieter, die wohl nie eine Chance haben werden eine Solaranlage zu besitzen, Unternehmen, welche noch etwas produzieren, umweltfreundliche Hausbesitzer, welche eine Luftwasserwärmepumpe installiert haben, die nun mal Strom benötigt, werden abgestraft, da dies alles Strom braucht, der nun extra besteuert und verteuert werden soll.

Haben Sie, nach all der Teuerung, noch genug Geld, um weitere Abgaben zu bezahlen, sagen Sie ja zur neuen Steuer oder spenden Sie sogar der Gemeinde.

Wenn Sie meinen, dass die Teuerung bereits genug hoch ist, empfehle ich ein NEIN am 27.11.2022 zum Reglement Energieförderprogramm bzw. der darin versteckten Steuer/Abgabe.

Würde die Gemeinde auch nur etwas sparen, wie viele von uns, ist die neue Abgabe unnötig und wir können trotzdem weiterhin die Solarenergie fördern oder sogar noch mehr. Es gibt genügend andere Gemeinden, wo es auch geht.»

Stefan Stillhart, Dietfurt