Es gibt Licht am Ende des Tunnels. Am kommenden Montag werden auch in Wil alle Läden wieder geöffnet sein. Was jetzt schon feststeht: Das Wiler Gewerbe wird nicht ungeschoren durch diese Corona-Krise kommen. Darum ist es wichtig, ab dem 11. Mai lokal zu denken und auch die heimischen Länden und Unternehmen zu berücksichtigen.

Aus diesem Grund bietet hallowil.ch die Plattform für einen Aufruf, den die bekannte Wilerin Mirta Sauer gestartet hat. Wer möchte, darf in einem Video-Statement drei Tipps präsentieren, wo in der Region Wil man einkaufen, fein essen oder einen gelungenen Abend verbringen kann. Es können also Restaurants, Geschäfte oder auch Kultur-Organisationen empfohlen werden. Hauptsache, lokal. Und vergessen Sie nicht: Das Lokale hört nicht an der Stadtgrenze auf. Auch das Wiler Umland ist wichtig.

Wenn auch Sie drei Tipps geben wollen: Schicken Sie ein Video-Statement an redaktion@hallowil.ch oder per WhatsApp an 079 241 04 88. Begründen Sie kurz, warum Sie genau diese drei Tipps geben. Zusammen sind wir stark und meistern die Krise.

Die Tipps von Alain Stucki

Der Inhaber eines Wiler Party- und Feuerwerk-Geschäfts hat drei Tipp auf Lager, was in Wil unterstützt gehört. Und er weis auch, wo man einkaufen kann, wenn zu Hause die Luft grad etwas dick ist.

 

Die Tipps von Simon Lumpert

Nachdem die ehemalige Stadtparlamentarierin und eingefleischte Wilerin, Mirta Sauer, den ersten Aufruf platziert hat (siehe unten), ist nun Simon Lumpert an der Reihe. Der Präsident der Wiler Altstadtvereinigung empfiehlt selbstredend Restaurants aus dem historischen Kern der Stadt. Aber sehen Sie selbst:

 

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Die Tipps von Mirta Sauer (17.4.)

Ab dem 27. April soll wieder etwas Normalität in den Schweizer Alltag einkehren. Immerhin hat der Bundesrat am Donnerstag beschlossen, dass an diesem Tag nicht nur die Spitäler nun wieder nicht-dringliche Eingriffe vornehmen dürfen, sondern auch medizinische Praxen wie Zahnärzte wieder arbeiten dürfen. So auch Blumenläden, Gartencentren und Gärtnereien. Aber auch Coiffeursalons, Kosmetik-, Nagel- und Massagestudios dürfen wieder ihren Betrieb aufnehmen. Zudem werden die Sortimentsbeschränkungen in den Lebensmittelläden aufgehoben. In weiteren Etappen sollen nach und nach Schulen, die restlichen Läden, Bibliotheken, Museen und Zoos wieder öffnen. Für die lokalen Betriebe in Wil ist das der erste Lichtblick im langen Tunnel in der Corona-Krise. Nun stellt sich aber die Frage: Wie geht es nach der grossen Krise weiter?

Bereits vor dem Bundesrats-Entscheid hat sich Mirta Sauer, Lehrerin aus Wil, Gedanken über die Zeit nach dem Lockdown gemacht. Für sie ist jetzt schon eines klar: «Die lokalen Produzenten, Läden, Gastrobetriebe, Veranstalter und Dienstleister sind auf die Unterstützung der Bevölkerung angewiesen.» Sie wolle sich dafür einsetzen, dass die lokale Bevölkerung der regionalen Wirtschaft unter die Arme greift. «Wir sind gezwungen unser Konsumverhalten zu überdenken», so Mirta Sauer im Video-Interview mit hallowil.ch, das vor dem Beschluss der Lockdown-Lockerung aufgenommen wurde.

 
Dieses Video-Interview wurde vor dem Bundesrats-Entscheid aufgenommen. (Video: Mykhailo Zinchenko)

Die Wiler Lehrerin hat in den letzten Wochen während des Lockdowns nicht nur Negatives erlebt, sondern auch positive Sachen festgestellt. «Diese Krise können wir definitiv als Chance nutzen», so Sauer. Die Lehrerin ist überzeugt, dass die aktuelle Krise das Verhalten und Denken der Bevölkerung nachhaltig verändert hat. 

Drei Tipps in einem Video vorstellen

Haben Sie auch – wie Mirta Sauer – drei lokale Tipps, die nach der Corona-Krise besucht werden sollen? Dann zeigen Sie uns diese in einer kurzen Video-Botschaft und schicken Sie diese an redaktion@hallowil.ch oder via WhatsApp an die Nummer 079 241 04 88. Sei das der Käser um die Ecke, der Secondhand-Laden bei Ihnen im Quartier, Ihr Lieblingscafé oder ein neuentdeckter Geheimtipp – die hallowil.ch-Redaktion zeigt Ihre Tipps gerne. «Ich weiss beispielsweise nicht, was es alles in Lenggenwil zu entdecken gibt», sagt Sauer, die sich wünscht, dass einige Tipps zusammenkommen. 

 
Diese drei Tipps gibt Mirta Sauer, Lehrerin aus Wil, weiter und hofft, dass auch andere ihre Tipps abgeben, damit die lokalen Läden, Shops, Produzenten und Gastro-Betriebe unterstützt werden können. (Video: Mykhailo Zinchenko)