In letzter Zeit wurden diverse Betriebe von Betrügern per E-Mail kontaktiert, welche sich als Mitarbeitende der Universität St.Gallen ausgaben. Den Opfern wird vorgegaukelt, die Universität plane unter anderem einen Umbau und sei an einer Zusammenarbeit interessiert. Es wird danach behauptet, man würde gerne eine Offerte für allfällige Arbeiten einholen. Betroffene werden sowohl telefonisch als auch per E-Mail kontaktiert und auf beiden Wegen dazu aufgefordert, sich über einen Link in einer zugestellten E-Mail zu registrieren oder mittels Link den Versand einer angeblichen Paketsendung freizuschalten. Beim Anklicken des Links wird der Computer mit Malware infiziert. Die für das Opfer sichtbare E-Mail-Adresse entspricht dabei nicht der richtigen Adresse und sieht aus, als wäre es eine offizielle E-Mail-Adresse der Universität.

Die Kantonspolizei St.Gallen warnt davor, auf einen solchen Link zu klicken und den Forderungen dieser Art nachzukommen. «Schreiben Sie in jedem Fall die Telefonnummer und E-Mail-Adresse der Betrüger auf und melden Sie dies zusammen mit dem Betrugslink der Polizei. Falls Sie bereits einen Link angeklickt haben, so benutzen Sie Ihren Computer nicht mehr, bevor Sie ihn neu aufgesetzt haben. Dies, weil die Gefahr besteht, dass die Betrüger ihre Zugangsdaten zu Online Diensten mitlesen könnten. Erstatten Sie in jedem Fall Strafanzeige beim nächsten Polizeiposten», rät die Kantonspolizei St. Gallen. (kapo/red)