Linus Kempter führte an seiner letzten Unterhaltung als Dirigent durch den Liederteil. Ob mit Begleitung durch Gian Luzio am Klavier oder «a cappella» vorgetragen, der Chor überzeugte die Besucher. Besonders das vorgetragene Lied «Eins, zwei, drei, vier, fünf» verlangte von den Sängern rhythmisch wie auch dynamisch viel ab.

Der Titel «s letschti Teschtamänt» verrät einiges über den gespielten Dreiakter von Josef Brun. Das Unbehagen von Hannes Gordelli war förmlich spürbar, denn der muss eine Falschaussage schwer bereuen. Die anspruchsvolle Rolle wurde von Damian Huber souverän gespielt. Die Faulpelze Heiri und Poldi (gespielt von Markus Brägger und Stefan Thoma) und ihre redegewandten Schwestern Miggi und Munggi (Manuela Gemperle und Doris Löhrer) heitern die Stimmung immer wieder auf.

Regisseur Urs Rütsche hat es einmal mehr verstanden, die Rollen gut zu verteilen. Kaum zu Wort kam denn auch die junge Souffleurin Salome Huber. Auch Licht und Ton von Michael Strässle überzeugten mit vielen Extras. Das Publikum wurde von der Toggenburgerhofküche mit einer abwechslungsreichen Speisekarte versorgt.


Weitere Aufführungen

  • Samstag, 11. Januar um 20:00 Uhr
  • Sonntag 12. Januar um 13:00 Uhr
  • Wo: Toggenburgerhof in Kirchberg.

Reservationen können unter der Telefonnummer 071 931 34 02 getätigt werden. (pd)