Der 44-jährige Marco Huwiler aus Mörschwil übernimmt am 1. August 2018 die Geschäftsleitung der TBW und wird zugleich Departementsleiter «Versorgung und Sicherheit».Marco Huwiler ist heute Mitglied der Geschäftsleitung bei den St.Galler Stadtwerken und Bereichsleiter «Innovation & Produktmanagement». Er bringt wertvolle Erfahrung aus einem Querverbundunternehmen mit, wie es auch die TBW sind.

Smart City für Huwiler ein Begriff
Für die Stadtwerke beschäftigt er sich in seiner heutigen Position unter anderem mit Themen wie Smart City, Wärmenetze aus Abwärme, neuen Produkten und Dienstleitungen sowie mit der Marktpositionierung, die auch bei den TBW topaktuell sind.

Der gelernte Elektromonteur bildete sich über die Jahre zum Dipl. Techniker HF und in einem Weiterbildungs-Masterstudiengang zum Dipl. Energieingenieur FH weiter. An der Universität St.Gallen absolvierte er das Management-Diplomprogramm für Wachstum in Technologie-Unternehmen.

Vernetzt in Politik, Energiebranche und Wirtschaft
Er engagiert sich in vielen regionalen und nationalen Gremien und Verbänden der Energiewirtschaft. Ein Schwerpunkt ist die Leitung der Koordinationsstelle vom energienetz GSG (Gossau-St.Gallen-Gaiserwald). Durch sein berufliches und politisches Wirken konnte er sich ein umfassendes Netzwerk in der Energiebranche, zur Wirtschaft, Politik und Behörden wie auch Verbänden und Bildungsinstitutionen aufbauen.

«Ich freue mich sehr, meinen beinahe 25-jährigen Erfahrungsschatz aus dem Bereich Energie und Gebäudetechnik neu in der Energiestadt Wil einbringen zu dürfen», sagt Huwiler. Der zweifache Familienvater ist nebenberuflich zudem in der Erwachsenenbildung, Politik und weiteren Vereinen tätig.

Der heutige Geschäftsleiter Martin Berti geht Ende Mai 2018 in Frühpension.

WEITERE THEMEN
Der Stadtrat hat:

- die Anfrage von Erika Häusermann (glp) zum 5. Jahrestag der Gemeindevereinigung beantwortet und zum Versand an die Parlamentsmitglieder freigegeben. Der Stadtrat spricht in seiner Antwort von Einschränkungen für einen aussagekräftigen Vergleich zwischen den konsolidierten Rechnungen 2012 von Wil und Bronschhofen sowie der Rechnung 2017 der vereinigten Stadt Wil.

Zugleich zeigt er auf, dass sich der Personalaufwand seit der Fusion um 1,45 Millionen Franken respektive um 2.6 Prozent reduziert hat, und sich der Finanzhaushalt der Stadt Wil summarisch betrachtet während den letzten fünf Jahren sehr gut entwickelt hat. Den Steuerfuss habe man auf den tiefsten Stand seit 1991 gesenkt.

- den Geschäftsbericht 2017 der Thurvita AG und den Revisorenbericht zur Kenntnis genommen. Besonders erfreulich seien die 176‘172 Franken Gewinn, welchen vor allem die Auslastung in Kombination mit einer guten Pflegeeinstufung im stationären Bereich ermöglicht haben.

- den Bericht und Antrag zum «Reglement über den Pater Magnus Hungerbühler-Fonds» zum Versand an die Parlamentsmitglieder freigegeben.
den Bericht und Antrag für die Totalrevision des Personalregelments genehmigt.

- dem Pfadiheim «Roter Ziegel» für den Umbau einen Beitrag von maximal 269‘000 Franken zugesichert und das Baurecht zugunsten der Pfadi um 10 Jahre bis ins Jahr 2038 verlängert. Zur Sanierung des Gruppenhauses, das in seiner Art in der Region Wil einmalig ist, sind während der öffentlichen Auflage keine Einsprachen eingegangen. Die Gesamtkosten für den Umbau belaufen sich auf 993‘000 Franken.

- den Auftrag für Deckbelagsarbeiten an der Grubenstrasse/Grubensteig, für 143‘099 Franken (inkl. MwSt) an die Toldo AG, Wil, vergeben.

***

St. Galler Gallusplatz wird zum Wiler Hofplatz
Die Stadt Wil ist Gast am St. Galler Fest vom 17. und 18. August 2018. Wil wird ein abwechslungsreiches Programm auf dem Gallusplatz bieten. Neben verschiedenen Bühnenauftritten erwarten die Besucherinnen und Besucher vielfältige Präsentationen und ein reichhaltiges kulinarisches Angebot.

Was hat Wil und was ist Wil? Diese Fragen stehen im Zentrum des Auftritts der Gastgemeinde 2018. So kommen die Wiler Tüüfel zum Einsatz, aber auch Sportclubs, Musik- und Kulturvereine und verschiedene Unternehmen. Als Hauptsponsoren dabei sind die Ortsgemeinde Wil, die Technischen Betriebe Wil (TBW) und die beiden Wiler Unternehmen Reklametechnik AG und Stihl Kettenwerk. Co-Sponsor ist die Firma Sygma Liegenschaftenbetreuung Wil.

Zurzeit läuft ein Fotowettbewerb, in dem Wilerinnen und Wiler Fotos von «ihrem» Wil einreichen können. Die schönsten Bilder werden auf dem Gallusplatz präsentiert. Das Organisationskomitee arbeitet zurzeit intensiv an den Vorbereitungen. Weitere Highlights sind geplant. Informationen zum Wiler Gastgemeindeauftritt am St. Galler Fest gibt es auf www.stadtwil.ch/stgallerfest.

***

Das Parkhaus «Bahnhof» wird saniert
Nach über 25 Jahren intensiver Nutzung ist eine Sanierung der Tragkonstruktion des Parkhauses «Bahnhof» nötig. Im Rahmen der Arbeiten renoviert die WIPA Wiler Parkhaus AG auch die Ladenpassage.

Ziel ist es, eine moderne Einkaufspassage und ein Parkhaus zu schaffen, das seinen Park- und Einkaufskunden für weitere 25 Jahre hochwertige Parkplätze, Fahrbahnen und Fussgängerzonen bietet.

Die Arbeiten beginnen am 14. Mai 2018 und enden voraussichtlich im Juli 2019. Für die Sanierung wird jeweils ein Viertel der Parkfläche beider Geschosse gesperrt.

***

Letzte Ausstellungstage zum Gestaltungswettbewerb «Bahnhofplatz/Allee Wil»
Bis Ende dieser Woche bietet sich die letzte Gelegenheit, einen Blick auf die Projekte des städtischen Gestaltungswettbewerbs «Bahnhofplatz/Allee Wil» zu werfen.

Neun Teams aus Verkehrsplanern und Architekten haben die Frage beantwortet, wie der Wiler Bahnhofplatz und die Allee im Jahr 2025 aussehen könnten. Eine Jury kürte «Amici» zum Siegerprojekt.

Die Türen der Ausstellung stehen noch am Mittwoch, 9. Mai und am Freitag, 11. Mai, jeweils von 17 bis 19 Uhr, im ehemaligen Feuerwehrdepot «Turm», offen.
Mehr Infos gibt es unter www.stadtwil.ch/bahnhof.

***

Traktanden der Parlamentssitzung vom 17. Mai 2018
An seiner Sitzung vom 17. Mai 2018 wird sich das Wiler Stadtparlament unter anderem mit einer dringlich erklärten Interpellation, dem Bearbeitungsstand der parlamentarischen Vorstösse sowie den Geschäftszahlen 2017 befassen.

Die Traktanden im Detail:
1. Dringlich erklärte Interpellation Ursula Egli (SVP): «Reglement über die Benutzung von Schul- und Sportanlagen durch Dritte – Vereinsfreundlich oder eher Unmut Erzeuger?»
2. Bearbeitungsstand der parlamentarischen Vorstösse per 31. Dezember 2017
3. Geschäftsbericht 2017
4. Jahresrechnung 2017 der Technischen Betriebe Wil
5. Jahresrechnung 2017 der Stadt Wil
6. Nachtrag I zum Abwasserreglement

Die Unterlagen zu den Traktanden sind auf der städtischen Website abrufbar. Die Sitzung des Stadtparlaments findet am Donnerstag, 17. Mai 2018 um 17 Uhr in der Tonhalle Wil statt.

***

bike to work: Energiestadt Wil sattelt auf
Die Velo- und Gesundheitsförderungsaktion «bike to work» von Pro Velo startet in ihre
14. Ausgabe. Auch diesen Sommer machen die Mitarbeitenden der Stadt Wil wieder etwas für ihre Gesundheit, das Klima und die Energiestadt Wil. Dass «bike to work» das Mobilitätsverhalten nachhaltig ändern kann, belegt eine aktuelle Studie der Universität Bern.

54'000 Beschäftigte schweizweit haben im vergangenen Jahr mit «bike to work» über 12 Millionen Velokilometer zurückgelegt. Über 14‘000 Kilometer strampelten alleine die engagierten Mitarbeitenden der Stadt Wil, der Technischen Betriebe Wil (TBW) und der Wiler Schulen ab. Das entspricht der Strecke von Wil nach Tokio.

Studie belegt: «bike to work» verändert Mobilitätsverhalten nachhaltig
Eine Studie der Universität Bern mit rund 1‘200 Teilnehmende zeigt: «bike to work» motiviert – einerseits durch das Gemeinschaftsgefühl, andererseits durch die Gewinnmöglichkeiten – und ist nachhaltig: Selbst zwei Monate nach der Aktion fuhren die Befragten immer noch häufiger auf dem Arbeitsweg oder in der Freizeit Velo als vor der Aktion.

***

Militärische Übung: 600 Soldaten im Raum Wil unterwegs
Das Mechanisierte Bataillon 14 der Schweizer Armee führt vom 14. bis 16. Mai 2018 eine Volltruppenübung im Raum Bronschhofen – Weinfelden – Amriswil – Frauenfeld durch.

Dabei werden rund 600 Soldaten mit ca. 60 Raupen- und Pneufahrzeugen im zivilen Umfeld im Einsatz sein. Die Übungsleitung steht im Kontakt mit den kantonalen Behörden, insbesondere mit den Polizeikorps der Region und wird der Sicherheit und dem reibungslosen Ablauf der Übung grosse Beachtung schenken.