An der ausserordentlichen Kirchbürgerversammlung vom 12. November 2021 hat Jürg Grämiger seinen altersbedingten Rücktritt als Präsident des Kirchenverwaltungsrats auf die Kirchbürgerversammlung 2022 hin erklärt.

Der 66-jährige war während 14 Jahren Mitglied im Kirchenverwaltungsrat und davon zehn Jahre als Präsident. Jürg Grämiger hat während dieser Zeit die Kirchgemeinde stark geprägt und viel zur Weiterentwicklung beigetragen. An der Kirchbürgerversammlung bedankte sich die Vizepräsidentin des Kirchenverwaltungsrat, Karin Hartmann Hess, ganz herzlich bei Jürg Grämiger für die schönen und erfolgreichen Jahre der Zusammenarbeit, und sie wünschte ihm für seine Zukunft und die hoffentlich bald etwas ruhigere Zeit das Allerbeste.

Als Nachfolgerin von Jürg Grämiger wurde an der ordentlichen Kirchbürgerversammlung am 20. Mai 2022 die bisherige Kirchenverwaltungsrätin Marianne Mettler aus Wil gewählt. Die 61-jährige wurde im September 2019 in den Kirchenverwaltungsrat gewählt und bekleidete dort das Amt als Pfarreiratspräsidentin. Aufgrund ihrer Vorbildung, ihrer Erfahrung und ihres bisherigen beruflichen und politischen Hintergrunds und Werdegangs ist sie in Wil gut vernetzt und verankert. Die Kirchbürger*innen haben ihr das Vertrauen mit grosser Mehrheit ausgesprochen, und sie hat das Amt durch die Wahl per 20. Mai 2022 angetreten.

Mit der Wahl von Marianne Mettler zur Präsidentin des Kirchenverwaltungsrats wurde ihr Sitz im Rat frei. Für diesen frei gewordenen Sitz wurde an der ordentlichen Bürgerversammlung Roman Gehrer aus Wil gewählt. Der 44-jährige ist Marketingspezialist und wird zur Verstärkung und Verjüngung im Rat beitragen. Nebst den Ersatzwahlen wurden die beiden ordentlichen Traktanden (Genehmigung der Verwaltungs- und Vermögensrechnung 2021 und Budget/Steuerplan 2022) durch die Bürgerversammlung einstimmig genehmigt. Die Jahresrechnung 2021 schliesst mit einem Jahresüberschuss von Fr. 44'057.01. Die verbuchten Steuereinnahmen betrugen Fr. 5'677'873.46. Das Budget 2022 ist mit einem unveränderten Steuerfuss von 22% (18% ordentliche Kirchensteuer und 4% Zentralsteuer) ausgeglichen.