Rund 160 Geschäftspartner und Mitarbeitende der Marty Häuser AG haben sich in der Focacceria am Bahnhofplatz in Wil zum traditionellen Weihnachts-Apéro eingefunden. Er galt, wie Inhaber und Verwaltungsratspräsident Dieter Max Schenk und Geschäftsführer Benedikt Metzger übereinstimmend festhielten, der Dankabstattung für die grosse während des Jahres geleistete Arbeit. Benedikt Metzger informierte ausserdem über einen wichtigen Schritt für die zukünftige Positionierung des Unternehmens. Ivana Milanovic, Kerry de Zilva, Reto Künzle und André Kressebuch sind zu Geschäftsleitungs-Mitgliedern ernannt worden.In den letzten neun Jahren sei die ganze Führungsverantwortung bei Dieter Max Schenk und ihm als Geschäftsführer gelegen, betonte Benedikt Metzger. Sie hätten mit dem Team viele Erfolge feiern können. Jetzt aber erachteten sie den Zeitpunkt als gekommen, die Verantwortung auf mehrere Personen zu verteilen.

Bewährte langjährige Mitarbeitende
Die neu ernannten Mitglieder der Geschäftsleitung arbeiten trotz ihrem jugendlichen Aussehen und Elan schon lange im Unternehmen. Ivana Milanovic, die Bereichsleiterin Marty Dienste, hat schon die Lehre im Betrieb absolviert. Sie ist auch zuständig für Marketing und Personal. Kerry de Zilva ist Architekt mit ETH-Abschluss. Er wird neu Bereichsleiter der Entwurfsabteilung. Reto Künzle, auch seit der Lehre bei Marty, ist Bereichsleiter Projekt- und Ausführungsplanung. Er steht Technikern, Hochbauzeichnern und acht Hochbauzeichner-Lehrlingen vor. André Kressebuch ist Bereichsleiter Innenarchitektur, Baumanagement und Baurealisation. Er wird Stellvertreter von Benedikt Metzger.

45 Millionen Jahresumsatz
Die Marty Häuser AG beschäftigt rund 50 Mitarbeitende. Der Jahresumsatz beläuft sich auf 45 Millionen Franken. Das Unternehmen ist in der Deutschschweiz zwischen Bodensee und Murtensee tätig.

Kurz vor dem Jahresende werden die Geschäftspartner jeweils nach Wil eingeladen, im letzten Jahr in den Hofkeller, in diesem Jahr in die Focacceria. Das Restaurant füllte sich mit 160 Personen, darunter auch die Mitarbeitenden der Marty Häuser AG.

Grosses gegenseitiges Vertrauen
Geschäftsführer Benedikt Metzger blickte auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Die ehrgeizigen Ziele seien zum Teil sogar übertroffen worden. Das sei nur mit Topleistungen möglich gewesen, wozu auch die Geschäftspartner, Lieferanten und Subunternehmer ihren Teil beigetragen hätten. Eine gesamthaft nachhaltige Strategie, langjährige Beziehungen und grosses gegenseitiges Vertrauen seien die Grundlage des Erfolgs und von unschätzbarem Wert.

Erfolg ist kein Zufall
Zum Thema «Was macht ein Unternehmen erfolgreich?» stellte Benedikt Metzger persönliche Überlegungen an. In der Schweiz pflege man mit dem Erfolg einen eher zurückhaltenden Umgang. Man wolle weder auffallen noch prahlen und habe auch Respekt vor der Möglichkeit, dass auf einen Erfolg auch ein Misserfolg folgen könnte. Benedikt Metzger vertrat aber die Meinung, man dürfe schon über den Erfolg reden, bei einem Misserfolg suche man ja auch nach den Ursachen.

Erfolg sei selten zufällig, meinte Metzger. Er basiere auf einer Summe richtiger Entscheide und bester Umsetzung. Ausserdem brauche es dazu überdurchschnittliche Leistungen. Freude bereite nur, was über dem Durchschnitt liege. Wo sich die Umstände nicht ändern liessen, müsse man die Strategie ändern.

Jeder braucht persönliche Erfolge
Innerbetriebliche Prozesse gelte es regelmässig zu hinterfragen und gegebenenfalls anzupassen. Marktbedingungen müssten ohne Jammern und Hadern akzeptiert werden. Entscheiden und Handlungen müssten nachhaltige Überlegungen zugrunde liegen. Dem Kunden müsse man auf Augenhöhe begegnen.

Schliesslich betonte Benedikt Metzger die Bedeutung einer innerbetrieblichen Kultur. Die meisten hervorragenden Leistungen und Produkte seien das Ergebnis von Teamarbeit. Im Team sei es notwendig, im Interesse der Sache zu diskutieren und zu streiten. Alle Beteiligten müssten ihre Verantwortung wahrnehmen. Es müssten aber auch alle die Möglichkeit haben, sinnvolle und wertvolle Arbeit zu leisten und persönliche Erfolge zu feiern. Erfolgloses Schaffen lasse die Seele und das Herz verhungern.