Maurice Weber fuhr als Vertreter des FC Wils an die Generalversammlung der SFL und kam als Mitglied des SFL-Komitees zurück. Gewählt wurde er im ersten Wahlgang. Nun kümmert er sich nebst seinen Tätigkeiten in der Ostschweiz auch um die Führung der Swiss Football League. "In meiner neuen Funktion möchte ich die Interessen der Challenge League in diesem Gremium vertreten. In den Diskussionen und Beschlussfassungen zur Zukunft des Schweizer Fussballs werde ich stets unseren Nachwuchs im Auge haben. Unsere jungen Talente sollen gefordert und gefördert werden", sagt Maurice Weber gegenüber hallowil.ch.

Der Präsident Heinrich Schifferle und fünf von sieben der bisherigen Mitglieder des Gremiums schafften die Wiederwahl. Einer konnte sich nicht erneut zur Wahl stellen. Aufgrund des Abstiegs aus der Challenge League verzichtete Rocco Delli Colli vom FC Rapperswil-Jona auf eine erneute Kandidatur. Somit war der Weg frei für drei neue Personen. Zur Wahl stellten sich vier Herren, darunter Maurice Weber, Matthias Hüppi (FC St. Gallen), Florence Bardot (FC Lausanne-Sport) und Werner Baumgartner (SC Kriens). Dem waadtländischen Kandidaten aus Lausanne blieb der Sitz im Gremium verwehrt. Neu stellt die Ostschweiz also zwei Personen im neunköpfigen Vorstand der SFL.

Moduswechsel vertagt

Auf den Wunsch mehrerer Vertreter der Fussballklubs hin, hat sich die SFL entschieden, den geplante Moduswechsel zurückzuziehen. Die beiden Ligen werden demnach bis auf weiteres nicht auf zwölf Teams aufgestockt.

Um jedoch weitere Varianten für eine Modusänderung zu prüfen, wurde eine Arbeitsgruppe eingesetzt. Diese umfasst sowohl Vertreter aus der Challenge League sowie aus der Super League und hat zum Ziel, bis zum Ende des Januars 2020 mögliche Lösungen im Konzept zu etablieren.