Clemens Meisterhans (FDP) bleibt Schulratspräsident von Zuzwil. Am Ende war es eine klare Sache. Mit 1126 von 1680 gültigen Stimmen schlug Meisterhans Herausforderer Serdar Günal Rütsche (CVP) klar. Dieser verpasste das absolute Mehr von 841 mit 523 Stimmen deutlich. Weil sein Schwager Sven gleichzeitig für den Schulrat kandidieren wollte, hatte Rütsches Kandidatur im Vorfeld für Wirbel gesorgt. Dies, weil gemäss Kantonsverfassung gleichzeitig nicht zwei Schwäger in einer Behörde sitzen dürfen. Sven Rütsche zog zurück, die CVP fokussierte auf das Schulratspräsidium und die Kandidatur von Serdar Günal Rütsche. Ob, dass es nun klar nicht gereicht hat, auch an dieser Posse liegt, bleibt Spekulation. Clemens Meisterhans kann sich jedenfalls über die in Wahlstimmen ausgedrückte Anerkennung der Zuzwiler Bevölkerung freuen.

CVP verpasst Mehrheit im Gemeinderat

Damit ist auch klar: Eine CVP-Mehrheit im Gemeinderat wird es auch in der kommenden Legislatur nicht geben. Die CVP mit den wiedergewählten Petra Mosimann-Oberholzer und Christoph Ammann und die FDP mit dem neuen Michael Gschwend und eben Schulratspräsident Clemens Meisterhans nehmen mit je zwei Sitzen in der Exekutive Einsitz. Diese wird auch in Zukunft von Roland Hardegger geleitet, der mit glanzvollen 91 Prozent der Stimmen wiedergewählt wurde.

Schulrat: Spannender 2. Wahlgang im November

Damit ist in Zuzwil aber noch nicht alles klar. Dem Schulrat fehlt nach dem Sonntag noch eine Hälfte. Das absolute Mehr überboten nur die beiden Bisherigen Erika Brändle und Pascal Heer, beide FDP, klar. Dahinter wird es spannend, wenn am 29. November der zweite Wahlgang ansteht. Mit Rebecca Wolgensinger-Willi (SVP), Fabienne Beer Jung (parteilos) und Raffael Sarbach (SP) machten jeweils über 700 Stimmen. Auch Arbr Wagner muss mit 650 Stimmen noch nicht alle Hoffnungen begraben. Damit bleibt die spannende Frage: Wer tritt im November zur zweiten Runde an?