hallowil: Welche persönliche Bilanz ziehen Sie nach Ihrem ersten Parlamentsjahr? Dass ich sehr viel Freude an der politischen Arbeit habe. Dass parlamentarische Politik Zeit braucht. Dass Teilnahme spannend, herausfordernd und humorvoll ist. Dass es Visionen und Ideen braucht. Dass Kommissionsarbeit viel Zeit, Austausch, Zuhören und Aufwand bedeutet. Dass Meinungen und Positionen sich ändern können. Dass es noch viel Potenzial gibt, aber auch noch viel Arbeit braucht.

In welcher Weise konnten Sie sich in die Wiler Politik einbringen? Ich konnte mich im ersten Jahr vor allem mit verschiedenen Voten einbringen. Als Mitglied der Geschäftsprüfungskommission ist die Kommissionsarbeit ein sehr wichtiger Teil des ersten Jahr der Parlamentsarbeit geworden. Ich hoffe sehr, mich im nächsten Jahr auch mit Vorstössen mehr einbringen zu können.

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Stadtparlamentarierin Meret Grob von den Grüne prowil ist Mitglied der Geschäftsprüfungskommission. (Foto: zVg)

Wo liegen die Schwerpunkte Ihres politischen Engagements? Ich denke, der Schwerpunkt im ersten Jahr lag vor allem darin alles kennen zu lernen und die ersten Erfahrungen zu sammeln. Die ersten male Votieren, mich in der Kommissionsarbeit zurecht zu finden und die politische Arbeit in ihrer Allgemeinheit zu erfassen. Weiterhin werde ich mich natürlich politisch für eine klimaneutrale Stadt einsetzen, dafür, dass unsere Stadt attraktiver wird. Wir brauchen mehr Freiräume, Kultur, Grünfläche und weniger Verkehr. Des weiteren verlangt die finanzielle Situation unserer Stadt nach einem kombinierten und lösungsorientierten Ansatz.

Was motiviert Sie, sich politisch zu engagieren? Die Möglichkeit zu Gestalten, Diskutieren und Entscheiden. Die Dringlichkeit in der Klimakrise zu Handeln. Teil der Politik zu sein, mich mitten im Geschehen auszutauschen und die Chance viel zu lernen. Veränderung ist wichtig und braucht es. Vieles davon passiert in der Politik.