Alle Mitglieder der Exilregierung sind aus Anlass des 83. Geburtstags des Dalai Lama ins Ausland gereist. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, die Beziehungen zu Staaten mit einer grossen tibetischen Bevölkerung zu pflegen. 1961 war die Schweiz das erste europäische Land, das tibetische Flüchtlinge aufnahm. Zwei Jahre später, Ende März 1963, bewilligte der Bundesrat die Aufnahme von tausend tibetischen Flüchtlingen. Das Schweizerische Rote Kreuz kümmerte sich um sie. Eine beachtliche Anzahl von Tibetern hat in Flawil eine zweite Heimat gefunden. Heute haben sie sich bestens in die schweizerische Lebensgemeinschaft integriert und pflegen ihre Kultur und Religion dennoch weiter, schreibt die Gemeinde Flawil in einer Mitteilung.

Beim Austausch in Flawil waren folgende Personen dabei: Chokchampa Phuntsok, Vizepräsident der tibetischen Gemeinschaft in der Schweiz, Elmar Metzger, Gemeindepräsident Flawil, Karma Gelek Yuthok, Minister für Religion und Kultur der tibetischen Exilregierung in Indien, Ngodup Dorjee, Repräsentant des Dalai Lama für Zentral- und Osteuropa, Tsamda Norbu, Präsident der tibetischen Gemeinschaft in der Schweiz. Auf dem Bild sind sie von links nach rechts zu sehen. (rkf)