Das Publikumsinteresse war gross. Auch wenn immer wieder leichter Regen fiel, säumten schon bei der Auffuhr ab halb neun Uhr Dutzende die Wege, denen entlang die elf Züchter ihre Tiere zum Schauplatz hinter dem «Hirschen» führten. Besonders geschmückt präsentierten die Familien Mazenauer, Dörig, Sonderegger und Eisenlohr ihre Tiere. Und eine ganze Reihe von Begleiterinnen und Begleitern erschienen in hübschen Trachtenkleidern.

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Der Schauplatz hinter dem ehemaligen Restaurant Hirschen im Dorf Oberbüren.

Organisiert wurde die Viehschau durch den Braunviehzuchtverein Niederwil-Oberbüren. Er ist 2003 durch den Zusammenschluss der nach dem Zweiten Weltkrieg gegründeten Braunviehzuchtgenossenschaften von Oberbüren und Niederwil entstanden. Der Verein zählt heute noch 20 Mitglieder, elf davon beteiligten sich mit 320 Tieren am jährlichen Schönheitsvergleich. Präsident ist Robert Stricker, Schauverantwortlicher Felix Ackermann.


Tiere im Ring

Die Aussteller haben viel Zeit in die Vorbereitung der Tiere investiert und sie mit Freude an der Viehschau präsentiert. Von zwölf der insgesamt 25 Abteilungen wurden je die vier erstrangierten Tiere vor dem Mittagessen im Ring vorgestellt und kommentiert. Wenn es ein Tier in die vorderen Ränge schaffte, war der Stolz der Besitzer spürbar, auch die eine oder andere Enttäuschung liess sich nicht verbergen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen gab es sieben weitere Vorführungen im Ring. Präsentiert wurden unter anderen die Kühe mit den höchsten Lebensleistungen und mit den schönsten Eutern. Auch einige Kühe mit guter Fitness und eine Kuhfamilie mit fünf Generationen wurden vorgestellt. Höhepunkt und Abschluss bildete die Erkürung der Tagessiegerin. «Rebeca» des Züchters Ueli Dörig schaffte es und wurde Miss Oberbüren.

Der Schauabend ist auf Freitag, 11. Oktober, 20 Uhr, im Rössli in Niederwil angesetzt.