Der Verein wurde gerade mal ein Jahr alt: Anfangs November 2021 gründeten Thomas Freimüller, Sandro Näf und This Wolfensberger den Swiss F-35 Club. Mit ihrem Verein wollen sie den Befürwortern der Armee und der Luftwaffe im Allgemeinen und der F-35 im Besonderen eine Stimme geben.

Präsident des Vereins war Sandro Näf aus Wil, der sich mit dem Erreichten rundum zufrieden zeigt: «Unser Anliegen, dass die Schweiz den neuen Flieger beschafft, ist erfüllt. Wir haben dafür einen enormen Aufwand mit allen Partnern betrieben: zum Beispiel Beschwerden bei der Ombudsstelle des SRF eingereicht usw.»

Auf Facebook folgen dem Verein 2700 Personen. «Zusammen mit unseren Partnergruppen kommen wir auf zirka 10'000 Personen. Das hätten wir so nicht erwartet», sagt Näf. Nun stehe der Verein aber an einem Scheidepunkt und man habe beschlossen, den Verein per Ende Jahr aufzulösen und sich in einer anderen Form für das Kampfflugzeug starkzumachen. Das verbliebene Vereinsvermögen von 650 Franken habe man der Rega gespendet.

Bei Bundesrätin Amherd

«Am 11. November kam für uns dann noch der schönste Dank», freut sich Näf. «Wir wurden von Frau Bundesrätin Viola Amherd ins VBS eingeladen. Sie hat sich bei uns persönlich für die geleistete Arbeit und den Einsatz bedankt! Bei dieser Gelegenheit haben wir ihr auch sogleich ein Modell einer Schweizer F-35A überreicht. Es war ein sehr angenehmer und freundlicher Empfang und Austausch.» So habe man sich auch der Bundesrätin für ihre geleistete Arbeit bedankt. Denn: «Ohne Frau Amherd wären wir niemals so weit gekommen», zeigt sich Näf überzeugt.

Der Verein wird zwar aufgelöst, doch die Unterstützung für den neuen Kampfflieger geht weiter. Näf erklärt: «Ab dem 1. Januar 2023 starten wir neu unter dem Namen «Swiss F-35 Supporters». Wir tun das nicht mehr als Verein, sondern als eine Art Interessengemeinschaft.» Dieses Projekt wird von Sandro Näf und Thomas Freimüller privat finanziert. Näf sagt: «Wir werden in Zukunft breiter aufgestellt sein. Es wird dann Platz für die gesamte Luftwaffe und Armee geben. Wir werden weiterhin faktenbasiert berichten und wenn nötig einschreiten, wenn wieder einmal Falschinformationen verbreitet werden.»