Die Bedingungen und die Örtlichkeit waren perfekt für die ersten Kletterzüge am Felsen. Während dem die JO bereits recht selbständig die Kletterrouten in Angriff nehmen kann, braucht es für das KiBe eine Einführung in die Anseil- und Sicherungstechnik. Nach verschiedenen Übungen, wurde das Gelernte direkt am Felsen angewendet. Kontrollierten zu Beginn verstärkt Leiterinnen und Leiter ob alles sitzt, gelang es den Kindern immer mehr, selbständig das Gelernte umzusetzen. 

Die JO richtete vorgängig verschiedene Routen mit Seilen aus, um zum Auftakt im Toprope klettern zu können. Beim Toprope wird das Kletterseil am Ende einer Route durch einen Standhaken umgelenkt, womit das Seil von oben her kommt und von unten gesichert werden kann. Davon profitierten auch die Jüngsten, die Kinder des FaBe. Mit ihren Eltern wagten auch sie sich in die Vertikale. War es für einige ein Herantasten und Angewöhnen, nutzten die Anderen die Gelegenheit, um verschiedenste Routen zu klettern. 

Für Kinder ist es enorm wichtig, dass sie in ihren ersten Kletterversuchen Erfolgserlebnisse mitnehmen können. So ist unter Umständen ein Kind sehr stolz, wenn es zwei Meter hoch klettern konnte und sich getraute, mit dem Klettergurt ins Seil zu hangen. Können Kinder behutsam ans Bergsteigen herangeführt werden, stehen die Chancen gut, dass sie wieder mitkommen.

Claudio Hess-Brüngger, Leiter Familienbergsteigen