1. Früh dran sein

Wer nicht lange anstehen will, kommt besser zeitig. Wenn ihr doch nach dem Fussballtraining zwischen 9 und 10 Uhr ins Zelt wollt, solltet ihr Geduld, einen Regenschirm und wärmende Getränke zum Anstehen mitbringen. Türöffnung ist jeweils um 20.00 Uhr. Was natürlich auch geht: spät kommen.  Aber dann bleibt halt nicht so viel Zeit für die Party. Denn das Zelt macht einiges früher zu, als das Panetarium auf.

2. Mit dem ÖV kommen

Neben den bekannten Vorteilen, die es mit sich bringt, nach der Party nicht mehr hinters Steuer sitzen zu müssen: Das Zelt selbst steht auf dem Parkplatz Rudenzburg.

3. Verkleidet gehen

«S Zelt» ist auch Fastnacht für Leute, die keine Fastnacht mögen, hört man oft. Das hat was, im Zelt steigt kein Maskenball, sondern eine Fastnachts-Party, die auch geniessen kann, wer kein Kafi-Lutz- und Guggen-Liebhaber ist. Trotzdem: Wer in zivil kommt, muss im Zelt zwar nicht mit Schimpf und Schande, aber doch mit dem einen oder anderen schiefen Blick rechnen. 

4. Das Motto: eher freiwillig

Auch wenn das diesjährige Motto «Circus» viel kreatives Potential birgt, auch jenseits von Clownsperücken: Das Motto kann man im Zelt immer auch getrost ignorieren. Geht als Hexe, Kapitän, Häftling, Kleopatra. Oder einfach in dem einzigen Fasnachtsküstüm, das bei euch im Estrich liegt, und darauf wartet, wie jedes Jahr wieder aus der Kartonschachtel gekramt zu werden. Das kommt übrigens auch den Verkleidungs-Nerds und Mottogetreuen zugute: Ihre Kostüme leuchten dann umso heller.

5. Als Gruppe zu Legenden werden

Gruppen mit cooler Verkleidung machen sich während eines Abends einen Namen im Zelt. Gruppen, die an mehreren Abenden präsent sind, werden zu Gesprächsstoff. Und Gruppen, die jedes Jahr wiederkommen und stark performen, werden zu Zelt-Legenden.

6. Treffpunkt abmachen

Das Zelt ist riesig. Wenn ihr eine Gruppe seid, werdet ihr euch im bunten Treiben früher oder später aus den Augen verlieren. An den vorher abgemachten Treffpunkten findet ihr euch wieder: «Rechts vorne bei der Abfalltonne», oder so.

7. Früh genug wieder gehen

Wenn «s Zelt» um gefühlt 3 Uhr zugeht, fluten die Fastnächtler die dekorierten Beizen. Wer im «Schiff», in der «Linde» oder im «Tigerli» noch einen Platz ergattern will, macht sich früh genug auf den Weg.