Während fünf Tagen bot sich den Offa-Besucherinnen und Besuchern in St.Gallen die Möglichkeit, die 33 besten Beiträge des diesjährigen Schreiner-Lehrlingswettbewerbs zu besichtigen. Rund 2'500 Personen nutzten die Gelegenheit ihren Favoriten zu wählen. Bei der Bekanntgabe des Siegerobjekts hatte am Sonntagnachmittag Lino Landolt aus Waldkirch allen Grund zum Jubeln. Knapp 13 Prozent aller Teilnehmenden gaben ihre Stimme dem Holzfahrrad und bescherten dem 4. Jahr-Lehrling damit den verdienten Sieg. Lino Landolt freute sich sichtlich über seinen Erfolg und posierte nach der Rangverkündigung stolz mit dem Siegerobjekt. Bereits im Vorfeld sorgte die ausgefallene Idee, sich selbst ein Fahrrad aus Holz zu bauen, für grosses Interesse. An der Offa war das Holzvelo dann ein Anziehungspunkt. Einige Besucherinnen und Besucher kamen sogar extra wegen dem Holzfahrrad nach St.Gallen, um dieses einmal aus nächster Nähe betrachten zu können.

2. und 3. Platzierte aus der hallowil.ch-Region 

Mit 45 Stimmen weniger als Lino Landolt sicherte sich Valentin Länzlinger aus Mosnang mit seinem Designer-Lowboard aus Eschenholz mit Olivenholzfronten und einer indirekten LED-Beleuchtung den zweiten Rang. In dieses hat er über 100 Arbeitsstunden investiert. Der dritte Platz ging an Nils Claude aus Flawil. Er stellte eine automatisch versenkbare Bar her. Weiter wurden bei der Preisverleihung Vivienne Rohner aus Uzwil, Geraldine Bircher aus Neu St.Johann, Sandra Tischhauser aus Krummenau, Moriz Kessler aus Wolfertswil, Curdin Thom aus Wattwil und Iven Manser aus Abtwil geehrt. Sie alle dürfen ihre Beiträge vom 11. bis 15. Oktober 2022 an der «Holz» in Basel ausstellen. Eine besondere Ehre, da an der Fachmesse insbesondere die Trends und Produktneuheiten für die Holzbearbeitung vorgestellt werden und entsprechend viel Berufskolleginnen und -kollegen zu den Besuchern gehören werden. Die Teilnahme am Schreiner-Lehrlingswettbewerb hat sich für alle Teilnehmenden gelohnt. Sie konnten ihr handwerkliches Geschick und ihre Kreativität unter Beweis stellen, Herausforderungen lösen und sich ideal auf die Lehrabschlussprüfung vorbereiten. Hinzu kommt, dass nun alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein selbst entworfenes und umgesetztes Einzelstück ihr Eigen nennen dürfen. Die Wettbewerbsbeiträge werden ihren Erschaffern mit Bestimmtheit noch viele Jahre Freude bereiten.