Der Kindergarten und die Unterstufenschüler der Primarschule Zuckenriet zogen bei ihrem traditionellen Lichterumzug durch das Dorf.Es gehört seit vielen Jahren zur schönen Tradition, dass die Zuckenrieter Kindergärtler und Unterstufen-Schülerinnen und -Schüler zusammen mit ihren Lehrpersonen im November einen Lichterumzug durch das Dorf organisieren. In den vergangenen Tagen bastelten sie in ihren Klassen die Lampions. Mit grossem Eifer schnitzte die Kindergärtler zusammen mit ihren Müttern die Räbeliechtli. Beim Umzug konnten sie nun ihre beeindruckenden Kunstwerke ihren Angehörigen und der Bevölkerung zeigen. Zahlreiche Eltern und Angehörige nahmen ebenfalls am Umzug teil.

Kalter Novemberabend
An einem frühen Novemberabend versammelten sich die Kinder der Unterstufe und des Kindergartens beim Primarschulhaus zum beliebten Anlass. Alle Strassenlampen im Dorf wurden abgeschaltet. Die bei der herrschenden Kälte entsprechend warm angezogenen Kinder zogen mit ihren Lichtern zuerst zur Alterssiedlung Rotachhof. Seit einigen Jahren hat sich der Brauch eingebürgert, den älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern mit Licht und Gesang zu begegnen und ihnen ein paar freudige Minuten zu schenken. Die Kontaktpflege zwischen den Kindern und den Bewohnern der Alterssiedlung wird sehr geschätzt.

Umzug durch das Dorf
Im Lichthof der Alterssiedlung bildeten die froh gestimmten Kinder einen grossen Kreis. Zur Freude der betagten Bewohnerinnen und Bewohner und der begleitenden Erwachsenen sangen sie einige Lieder. Eine Bläser-Gruppe der Jugendmusikschüler von Josef Meienhofer begleitete sie. Nach diesem eindrücklichen Auftritt bewegte sich der farbenfrohe Lichterumzug anschliessend durch die Wohnquartiere. Bei mehreren Zwischenhalten sangen die Schüler ihre traditionellen Räbeliechtli-Lieder. Nach der Rückkehr zum Schulhaus wurden sie mit Wienerli und heissem Tee verwöhnt. Den willkommenen Imbiss offerierten ihre Lehrpersonen. Auch die erwachsenen BegleiterInnen tauschten sich auf dem Schulhausplatz rege aus, bevor sie mit ihren Kindern nach Hause gingen.