In diesem speziellen Jahr war alles etwas anders. Nachdem die Schüler- und Juniorensaison im Frühling abgebrochen werden musste, konnte am Wochenende mit einem gut umgesetzten Schutzkonzept wieder der erste Wettkampf durchgeführt werden. Auch wenn die veränderten Rahmenbedingungen, zum Beispiel durch separate Eingänge für Sportler und Zuschauer, ein wenig gewöhnungsbedürftig waren, waren doch viele strahlende Gesichter zu sehen. Denn für die Sportler kehrte so wieder ein Stück Normalität ein. 

Es waren Sportler aus Deutschland und der Schweiz am Start. Die österreichischen Sportler hatten beschlossen, dieses Jahr nicht an der Masters Serie teilzunehmen. Der Verband hat aber trotzdem am Namen dieser Wettkampfreihe «Swiss Austria Masters» festgehalten. Der Verein Kunstradfahren Uzwil, welcher den Wettkampf organisiert hatte, war mit insgesamt sieben Startnummern vertreten. Zwei Einzelsportler, ein Zweier, drei Vierer und ein Sechser durften ihre Kür vor heimischem Publikum präsentieren.

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Die 1-er Juniorin Lea Schönenberger entschied sich aufgrund der fehlenden Wettkampfpraxis in diesem Jahr im Herbst einige Wettkämpfe bei den Grossen zu bestreiten. Obwohl sie eine der jüngsten Sportlerinnen war, zeigte Lea eine sehr gute Leistung. Mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 125.26 Punkten erreichte sie den starken vierten Rang in der Kategorie 1-er Damen. Damit zeigte sie der Konkurrenz, dass in den nächsten Jahren mit ihr zu rechnen ist.

Burri/Hammerschmidt: in der Vorrunde flop, im Finale top

Bei den 1-er Herren war Lukas Burri am Start. Er zeigte eine souveräne und schön anzuschauende Darbietung. Dem 2-er Burri/ Hammerschmidt lief es in der Vorrunde noch nicht wie gewünscht. Mehrere kleine technische Fehler schlichen sich in ihre Kür ein. Wesentlich souveräner zeigten sie sich bei ihrer zweiten Präsentation im Finale. Die 4-er Mannschaften Uzwil 1 und 2 zeigten ebenfalls gute Leistungen in der Vorrunde. Beide Teams qualifizierten sich für den Finaldurchgang der besten Drei pro Kategorie. Knapp dahinter reihte sich das Team Rheineck/Uzwil als Vierte ein. Damit verpassten sie den Finaldurchgang. Das 6-er Team aus Uzwil konnte diesen Samstag leider noch nicht seine beste Leistung abrufen und musste sich der Konkurrenz aus Baar geschlagen geben.

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In der mit Faktor je nach Kategorie berechneten Schlusswertung reihten sich Fabienne Hammerschmidt und Lukas Burri, hinter dem Weltmeister im 1-er Herren und den Weltmeisterinnen im 4-er auf dem guten 3. Rang ein. Die beiden 4-er Mannschaften platzierten sich auf dem 8. Respektive 10. Rang. Der Uzwiler 6-er sicherte sich den 11. Platz. (pd/red)

Die 2. Runde des Swiss Austria Masters findet nächsten Samstag in Wetzikon statt.