Im evangelischen Kirchgemeindehaus Wil findet die 128. Jahresversammlung des Evang. Frauenvereins statt, der von Martha Koller präsidiert wird. Das «Chinder-Trachtenchörli vom Fürstenland» trägt mit seinen Jodelliefern zur Unterhaltung bei.In ihrem Jahresrückblick erwähnt die die vielen Anlässe die der Frauenverein organisiert. Und obwohl, jeder der Anlässe noch in bester Erinnerung sei, meinte die Präsidentin, das Rad rolle immer schneller.

Jahresrückblick in Bildern
Die Spielenachmittage, Wanderungen, Ausflüge, Kurse und auch kulturelle Anlässe lässt sie, begleitet von vielen Bildern auf der Leinwand nochmals Revue passieren. Die zahlreichen Bilder von den Anlässen im vergangenen Jahr lassen die rund 100 Mitglieder in Erinnerung schwelgen und manches Lachen oder den Satz «weisch no», hört man während des Jahresberichts.

Miteinander und füreinander
Dies sei das Motto des Vereins und es liege ihr sehr am Herzen allen Beteiligten zu danken für das Mitmachen, Organisieren oder Helfen, sagt Präsidentin Martha Koller. Ob es nun die «Lismerfrauen» sind, helfende Hände beim Suppentag oder an der Weihnachtspäckli-Aktion, jede noch so kleine Leistung sei wichtig.
Die Jahresrechnung schlägt mit einem Rückschlag zu Buche, aber dank der gesunden finanziellen Grundlage sei dies zu verkraften, meint die Kassierin Eveline König. Für die exakte und genaue Buchführung wurde sie denn auch mit einem grossen Applaus belohnt.

Mitgliedschaft beim Schweizerischen Dachverband
Der Evangelische Frauenverein Wil ist bisher nur dem regionalen Verband angeschlossen. Neu ist man nun auch Mitglied im Dachverband Schweizerischer Gemeinnütziger Frauen. Dies bringt viele Vorteile, so zum Beispiel, Vernetzung und Austausch, Weiterbildungsmöglichkeiten aber auch den Anschluss an eine Kollektiv-Haftpflichtversicherung, welche im Schweizerischen Verband angeboten würde. Natürlich gibt’s dies alles nicht gratis. So wird denn der Evang. Frauenverein im nächsten Jahr den Jahresbeitrag beschliessen, da auch Abgaben an den Dachverband gemacht werden müssen.

Menschlichkeit kann man nicht durch Technik ersetzen
Nach den Grussworten von Ursi Grob vom Dachverband, ergreift auch Pfarrer Thomas Rau das Wort. Ihm ist es ein Anliegen, den Frauen zu danken für alles, was sie für die Allgemeinheit tun und freut sich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirchgemeinde. Sein grösstes Lob sei hier zitiert: «Das was ihr Frauen tut, ist Seelsorge in den Alltag hereinholen».
Martha Koller schliesst den offiziellen Teil der Versammlung mit Danksagungen auch an Tochter Gisela, die ihr stets zur Seite steht, wenn die alljährliche Gestaltung der Power Point Präsentation ansteht. «Menschlichkeit kann man nicht durch Technik ersetzen», das sind die eindrücklichen Worte zum Schluss dieser Jahresversammlung.
Nach einem feinen Essen aus der Küche der Confiserie Hirschy, erfreut das «Chinder-Trachtenchörli vom Fürstenland» die Gäste. Mit zahlreichen Jodelliedern sangen sich die Kinder in die Herzen der Anwesenden, und bei manch einem Lied summte viele im Saal mit.