Mittlerweile ist es auch bei uns Brauch, die Fasnacht des nächsten Jahres am 11. 11. des Vorjahres zu eröffnen. Und weil Martini gerade auf den Samstag fiel, nutzte es die Raiffeisenbank Regio Uzwil und setzte den Start des Guggenmusik-Konzertes auf 11 Uhr 11 an. Vier Guggenmusiken warteten mit je einem halbstündigen Konzert auf.Von schrägen Tönen hat man früher beim Auftritt von Guggenmusiken gesprochen. Heute wird man damit dem Gebotenem nicht mehr gerecht. Die Melodien sind weit von kakophonischer Interpretation entfernt. Die einzelnen Instrumente werden von Könnern gespielt, und die Stücke werden mitreissend dargeboten.

Das Ganze ist nicht nur für die Ohren ein Genuss, auch die Augen kommen auf die Rechnung. Zu erwähnen sind die originellen farbenfrohen Kostüme. Bei manchen Gruppen kommen kunstvoll geschminkte Gesichter dazu. Was an Choreografien geboten wird, ist professionell – das Resultat von regelmässigem Üben, jahraus und ein.

In der Reihenfolge ihres Auftritts waren auf dem Raiffeisenplatz die Henauer Gugger, die Uzepatscher (Uzwil), die Gräppälä-Schränzer (Bichwil-Oberuzwil) und die Glattburgfäger (Oberbüren) zu sehen und zu hören.