Was läuft gerade nicht gut in der Stadt Wil? Wo ist wiederholt der Kübel überfüllt? Wo flackert die Lampe? Wo gibt es Vandalismus? Dies kann seit diesem Sommer dem Stadtmelder mitgeteilt werden – mit der Idee, dass das Problem behoben wird. Ein Blick in diesen zeigt Interessantes auf.

So zum Beispiel die Sache mit einem Toi-Toi-WC-Häuschen, welches im August zwischen der Oberen Bahnhofsstrasse und der Dufourstrasse aufgestellt wurde. Immer wieder falle es der Zerstörungswut von Jugendlichen zum Opfer. Was tun? Gar nicht so eine einfache Sache. «Das Toi Toi ist in privatem Besitz. Leider wissen wir nicht, wer dieses aufgestellt hat», schreibt die Stadt als Antwort. Und weiter: Diese provisorischen Toiletten werden regelmässig geleert. Der Eigentümer wird daher durch seinen Mitarbeitenden informiert.» Wie auch immer: Mittlerweile ist das WC-Häuschen wieder entfernt worden.

Wann kommt das Reitverbot?

Und sonst im Stadtmelder? Ein User regt sich über Pferdemist auf einem Weg unweit der St. Gallerstrasse auf. «Wanderer, Velofahrer, Rollstuhlfahrer, Kinder: Es ist wirklich kein Platz für Pferde da. Wann endlich kommt das Reitverbot?» Antwort der Stadt: Es handle sich um einen Fuss-, Rad- und Reitweg. Eine Änderung sei nicht vorgehsehen.

Oder dann: Bei der Velostation an der Grabenstrasse scheinen bei den Pumpen Ventile zu fehlen, so dass normale Pneus nicht mehr gepumpt werden können. «Leider wurden die Ventile entfernt. Es sind nun neue vorhanden», schreibt die Stadt.

Der Stadtmelder ist nicht für Notfall-Meldungen gedacht. Im Falle eines echten Notfalls sollen Polizei (117), Feuerwehr (118), Sanität (144) oder andere zuständige Stellen kontaktiert werden.