Basierend auf der Gefahrenkarte und aufgrund der Erfahrungen mit dem Hochwasser vom 14. Juni 2015 wurden sechs Hochwasserschutzprojekte definiert.

Das Teilprojekt 1 umfasst den Krebsbach ab Hugentobel bis Furtbach in Rossrüti. Unter anderem wird der Bach im Gebiet Hugentobel offengelegt. Der Furtbach und das Gebiet Cherengärtli in Rossrüti gehören zum Teilprojekt 3. Die Stöckenstrasse wird auf einer Länge von 50 Metern abgesenkt und so eine Überflutungsmulde geschaffen. Im Teilprojekt 4 werden in Bronschhofen die bestehenden Durchlässe des Maugwilerbachs unter der Beckinger-, der Maugwiler und der Stockenstrasse abgebrochen und durch Neue aus Ortsbeton ersetzt. Das Teilprojekt 5 betrifft das Zentrum von Bronschhofen. Unter anderem werden die Querung des Maugwilerbachs beim Mühleweg aufgehoben und die Brücke Bachweg ersetzt.

Die Teilprojekte 2 und 6 werden zu einem späteren Zeitpunkt ausgearbeitet und anschliessend ebenfalls in die öffentliche Mitwirkung gegeben. Mit den geplanten Massnahmen werden die Voraussetzungen für die erfolgreiche Bewältigung eines Jahrhunderthochwassers geschaffen.

Alle Unterlagen zu den vier Teilprojekten und die Möglichkeit zur Online-Mitwirkung sind auf der Homepage der Stadt Wil zu finden. Die Unterlagen liegen zudem im Departement Bau, Umwelt und Verkehr im Verwaltungsgebäude in Bronschhofen zur Einsicht auf. 

Die Mitwirkungen zum Teilzonenplan und Sondernutzungsplan „Rosengarten“ und zum Sondernutzungsplan „Bronschhoferstrasse“ starten ebenfalls. Sie dauern vom 11. Oktober bis zum 9. November 2021. Weitere Infos dazu unter folgenden Links: