Wer ein Möbelhaus mit einer riesigen Auswahl vor Ort, unzähligen Etagen und gewieften Verkäufern sucht, die einem das Blaue vom Himmel versprechen, der ist bei der „Wohnlinie W“, welche 1998 von Walter Langenegger gegründet wurde, garantiert fehl am Platz. Denn die Art wie Milena Hold und Bruno Hautle, das Möbelgeschäft an der St. Gallerstrasse 11 in Herisau betreiben, ist so ganz anders als man es sich heute als Kunde von einem Möbelgeschäft gewohnt ist. Das fängt damit an, dass die langjährigen Möbelprofis, welche im Jahr 2017 den Traum vom eigenen Geschäft realisierten, wenn möglich alle Möbel aus der Schweiz beziehen. „Uns liegt sehr viel daran, den Standort Schweiz zu fördern. Es ermöglicht uns einen engen Kontakt mit unseren Lieferanten, für den Kunden zahlt sich das mit teils grosser Flexibilität aus. Und der Kunde hat er die Möglichkeit, den Showroom des Lieferanten zu besuchen, falls er bei uns im Haus nicht fündig wird.“, erzählt Hold. Dass die Wohnlinie W bei den grossen Rabattschlachten anderer Möbelhäuser nicht mitmacht, ist Absicht. „Das Preis-/Leistungsverhältnis unserer Produkte stimmt, zudem rechnen wir von Anfang an mit transparenten und fairen Preisen und spielen keine Spielchen!“

 

Nur zufriedene Kunden sind gute Kunden

Das Seinige zum nachhaltigen Erfolg des unkonventionellen Geschäftes beigetragen haben, nebst dem herzlichen Auftreten von Hautle und Hold, zwei weitere Faktoren: zum einen die grosse Flexibilität des Paares in Sachen Kundenwünsche. „Heute Vormittag ist Bruno mit einem Sofa nach Zürich gefahren, wo er es einem älteren Ehepaar, das in einem Altersheim lebt und nicht mehr sehr mobil ist, zu einer Heimberatung mitbringt“, erzählt Milena Hold. Dass ein so grosser Aufwand sich nicht rechnen könne, lässt Hold nicht gelten: „Wenn die Kunden zufrieden sind, dann bestellen sie auch ein zweiten oder ein drittes Mal. Und zufriedene Kunden empfehlen einen auch gerne weiter und bringen uns so weitere zufriedene Kunden – vorausgesetzt wir erledigen unseren Job weiterhin gut und persönlich. Und darauf legen wir nun mal grössten Wert“, erzählt Milena Hold. Zum Service gehört aber nicht nur eine gute Beratung, sondern auch ein flexibler Reparaturdienst im Haus, der gerne auch mal eine Glühbirne wechselt oder die Möbel an die neuen Wohnverhältnisse anpasst.

 
Möbelwochenende auf der Thurbrücke letzten August. 

Faire Preise das ganze Jahr über

Der zweite Grund für die grosse Popularität der „Wohnlinie W“, auch ausserhalb von Herisau, ist der ebenso langjährige wie auch legendäre Stand des Hauptlieferanten roviva an der OLMA und OFFA. „Selbstverständlich haben wir tief aufgeatmet, als letzten Herbst wieder Olma-Zeit war. Für uns ist es wie eine Hausmesse, wo wir Stammkunden, aber auch viele Neukunden begrüssen dürfen. Was waren wir froh, als wir merkten, dass sich trotz des Lockdowns gar nichts verändert hatte“, so Hold. Zwar wird auch an den Messen ein lockerer Ton angeschlagen, doch in der Sache – dem Preis – machen die Wohnlinie W-Profis keine Konzessionen. „Natürlich gibt es immer Leute, die im Rahmen einer Messe versuchen, einen zusätzlichen Rabatt zu erhalten. Doch wir sagen uns, dass unsere Stammkundschaft in der Ostschweiz unter dem Jahr nicht teurer einkaufen soll als ein Gelegenheitsgast an der Olma“, zieht Hold eine ganz klare (Wohn-)-Linie.