«Noch 15 Sekunden – Noch 5 Sekunden – Go». Die Motoren heulen auf, die Fahrer geben Gas und das Publikum fiebert mit. Das diesjährige Zuckenrieter Motocross bietet wiederum Motorsport vom Feinsten. In unterschiedlichsten Kategorien drehen die Piloten ihre Runden, jagen dem Vordermann nach und drängen sich Rad an Rad an ihm vorbei – wenn möglich. Die hohen Sprünge sind zum Teil kritisch, verliert man doch schnell das Gleichgewicht, so mehrere Meter über dem festen Boden. Dem Publikum gefällt es sichtlich, hunderte von ihnen machen es sich entlang dem Rundkurs bequem, haben Kameras gezückt, Bier mit dabei und johlen, wenn ihre Lieblinge vorbeibrettern.


Das Sportliche ist das Eine

Samstag und Sonntag dröhnen die Motoren je elf Stunden lang, ab und an kommt es zu Stürzen, die aber – Stand jetzt – allesamt glimpflich verlaufen. Einen besonderen Augen- und Ohrenschmaus bieten die Oldtimer, fein herausgeputzt gehen sie an den Start die altehrwürdigen Maschinen, nur um wenige Meter später trotzdem voll Staub und Dreck zu sein. Die Schnelleren verblüffen indes mit ihrer Fahr- und Flugtechnik, unglaublich wie sie es schaffen, stets auf dem Motorrad zu bleiben, angesichts ihrer Schräglagen und haushohen Sprünge. Das Sportliche, unter Organisator Christian Chanton, gefällt also, aber wie sieht es mit der Festwirtschaft, also dem Geselligen, aus? Das lässt sich schnell und einfach beantworten: Top.

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Das Team um OK-Chef «Festwirtschaft» Philipp Krucker (mitte, schwarzes Shirt) sorgt sich um das leibliche Wohl von Sportler und Besucher. (Foto: Christoph Heer)


Das Gesellige das Andere

Es sind 22 Helferinnen und Helfer im Vor- und Hintergrund, die sich tadellos um das Wohl der Besucher und der Motorradfahrer kümmern. Deren Chef, Philipp Krucker (Adlermetzg Niederhelfenschwil), ist stolz auf sein Team. «Innert zwei Stunden habe ich genügend Helfer rekrutieren können, das zeigt, dass sie motiviert und gewillt sind, dieses Motocross auch aus gastronomischer Sicht ein Erlebnis zu machen.» Krucker selbst ist an beinahe jeder Ecke anzutreffen. Dort geht es um Würste, hier um Bier und dort um gute Laune, so muss das sein. Das Hauptaugenmerk wird hierbei auf den Ansturm am Mittag gelegt. «Es kann nicht sein, dass die Fahrer oder Besucher sich in einer meterlangen Schlange hintenanstellen müssen und auf ihr Essen warten. Wir haben es demnach geschafft, für ganz kurze Wartezeiten zu sorgen, dies erfüllt uns auch immer wieder mit viel Lob und positiven Feedbacks», sagt Philipp Krucker.

Hinweis: Weitere Informationen unter www.s-a-m.ch