28 Mitglieder des MSV Oberbüren-Niederwil waren an der Hauptversammlung, die kürzlich stattfand, interessiert. Nicht nur wegen des ausführlichen Jahresberichts, sondern auch wegen des längst fälligen Sanierung des Schützenhauses. Werner Frick, der langjährige Präsident des Vereins, hat den Jahresbericht vorgestellt. «Wegen der Schützenreise auf dem Rhein letzten Oktober verzeichnete die Jahresrechnung einen deutlichen Rückschlag, der angesichts des immer noch soliden Vermögens vertretbar ist», teilt der Verein in einer Medienmitteilung mit. In den kommenden Jahren seien jedoch Schiessanlässe zur Aufbesserung der Jahresrechnung geplant. 

Sanierung des Schützenhauses rückt näher

Nach Angaben des Vereins arbeitet der Vorstand seit bald zwei Jahren intensiv am Projekt Zehn-Meter-Kleinkaliber-Anlage und Sanierung des Schützenhauses. Projektleiter Adrian Eberle zeigte während der Hauptversammlung den Vereinsmitgliedern die verschiedenen Planungsfortschritte auf und erläuterte alle die zu durchlaufenden Bewilligungsstufen bis zur endgültigen Baubewilligung. «Inzwischen liegen alle Pläne und Offerten vor, womit Sport-Toto die Entscheidungsgrundlagen für den gewünschten Förderbeitrag hat», so der Verein.

Vor dem Beginn der Schiesssaison sei es nicht mehr möglich die Arbeiten in Angriff zu nehmen. «Ende September hingegen hoffen wir auf eure grosse Bereitschaft Frondienste beim Abbruch und anschliessenden Ausbau zu leisten. Ansonsten kann der knapp kalkulierte Umbau finanziell nicht gestemmt werden», betonte Frick während der Versammlung. Ziel sei es die Anlage bereits gegen Ende des kommenden Winters in Betrieb zu nehmen, um sich für die Saison 2021 gut vorzubereiten.

Baurechtsvertrag mit der Gemeinde für 30 Jahre

«Bedingungen für einen Sport-Toto-Beitrag war ein längerfristiger Nutzungsvertrag mit der Gemeinde Obertüren», erklärt der Verein in der Mitteilung weiter. Deshalb sei bereits vergangenen November ein 30-jähriger Baurechtsvertrag unterzeichnet worden. Damit seien die Voraussetzungen für einen langfristigen Betrieb der Anlage in der Thurebene zwischen Oberbüren und Niederbüren geschaffen. (pd)