Angesicht der bevorstehenden Projekte im Schützenhaus stellte sich der gesamte Vorstand noch einmal für die kommenden zwei Jahre zur Wahl. «Es ist notwendig, die vielen Aufgaben gemeinsam und mit bewährten Mitgliedern im Vorstand anzugehen», betonte Präsident Werner Frick. Einleitend zeigte der Projektleiter, Adrian Eberle, den Sanierungsbedarf des Schützenhauses bei den Toilettenanlagen und in der Schützenstube auf. Um die Trainingsmöglichkeiten im Winter zu verbessern, sei der Vorstand zum Schluss gekommen, dass ergänzend eine 10-m-Schiessanlage in den Bau zu integrieren sei.

Adrian Eberle erklärte die Pläne mit den geschätzten Umbauinvestitionen von rund 210'000 Franken. «Von diesen Aufwendungen beabsichtigt der Verein rund 50'000 Franken durch kompetente Fronarbeit, oder 2000 Stunden zu einem Stundenlohn von 25 Franken, selbst zu erbringen. Ebenfalls ist eine erhebliche Summe von Sport-Toto zu erwarten», betonte der Referent.

Beitrag zum aktiven Vereinsleben

In konstruktiven Gesprächen habe das Vorhaben mit der Gemeindeverwaltung vorangetrieben werden können. Die Gemeinde muss die ausserdienstliche Schiesspflicht sicherstellen. Eine finanzielle Beteiligung an der gemeindeeigenen Schiessanlage sei günstiger als der Einkauf in eine der umliegenden Anlagen. Darüber hinaus diene die Anlage auch einem aktiven Vereinsleben. Aus diesem Grund wird der Gemeindeanteil von 118'000.- Franken an der kommenden Gemeindeversammlung der Bevölkerung zur Genehmigung vorgelegt.

Fachkompetent beantwortete Adrian Eberle die zur Klärung des Vorhabens gestellten Fragen. Dem Antrag des Vorstandes den Umbau in Angriff zu nehmen und einen Projektierungskredit von 10'000 Franken zu bewilligen, wurde schliesslich ohne Gegenstimme entsprochen.

30 Jahre an der Spitze

In der allgemeinen Umfrage übernahm Daniel Oertle die Wortführung. Einem sichtlich überraschten Präsidenten präsentierte er in seiner Laudatio Fotos aus früheren Zeiten von Werner Frick und seinem abwechslungsreichen Leben. In humorvoller Weise schlug er den Bogen zur Wahl von Werner Frick im Frühjahr 1989 zum Präsidenten des damaligen MSV Oberbüren. «Ich kann nicht abschliessend beurteilen, ob der langjährige Erfolg von Werner seinen Überzeugungskünsten zu verdanken ist oder ob die Betroffenen ihm jeweils seinen ausdauernden Worten entgehen wollen», brachte Daniel Oertle eines der wesentlichsten Talente des Präsidenten auf den Punkt.

Dabei vergass er nicht die treueste Unterstützerin, Heidi Frick, zu würdigen und überreichte ihr zum Dank einen Blumenstrauss, während der immer noch nicht amtsmüde Präsident einen Gutschein erhielt.