Noch vor 7 Uhr am Montagmorgen habe die Kantonale Notrufzentrale St. Gallen, die Meldung bekommen, dass im Mülimoos ein Güllekasten überlaufe. Was ist passiert? Die Kapo SG informiert am Dienstag so: «Ein 68-jähriger Mann öffnete kurz vor 6:30 Uhr bei einem Schweinestall den Schieber des Schwemmkanals und liess die Gülle in den Güllekasten laufen. Dieser überlief jedoch und die Gülle versickerte im Meteorschacht. Von dort aus lief sie direkt in den Mühlrütibach und verursachte dort ein Fischsterben.»

32 Feuerwehrangehörige ausgerückt

Neben der Kapo SG sei sofort auch die örtliche Feuerwehr mit 32 Angehörigen ausgerückt und habe mehrere Wassersperren erstellt. Ebenfalls ausgerückt seien: eine Vertreterin des Amtes für Umwelt, der kantonale Fischereiaufseher, Mitarbeitende des Strassenkreisinspektorats und eine Kanalreinigungsfirma.

Mindestens 1000 tote Fische

Die Gewässerverschmutzung habe unter Kontrolle gebracht werden können. Wie hoch der Schaden an Flora und Fauna ist, werde aber erst noch untersucht. Es müsse derzeit von etwa tausend verendeten Fischen ausgegangen werden. Der 68-Jährige wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

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