Zahlreich erschienen die geladenen Gäste zur Eröffnungsfeier. Ein ansprechendes Eröffnungsprogramm war vorbereitet unter Anwesenheit der Möbelhersteller und des Architekten der Wohnausstellung. Bereits zum Apéro sorgten die beiden Köche, Christine Fröhlich und Tobias Pietzsch für beste Gaumenfreuden. Zu späterer Stunde traf auch der bekannte Sternekoch Thomas Bühner ein, der im Laufe des Abends 10 Gourmet-Gänge zubereitete, versteht sich auf einer Warendorf-Küche des Hauses. Die Moderation des Abends hatte Mike Hollenstein übernommen.

Engagierte Familie
Die Begrüssung der Gäste hatte Franklin Munishi, Mitinhaber des Geschäfts, übernommen. Franklin Munishi ist bekanntlich auch stadtpolitisch engagiert als Präsident der CVP-Ortspartei. In seiner Grussrede stellte er den Werdegang des Unternehmens vor, wie er in seiner Tätigkeit beim Amt für Arbeit in St. Gallen eine konkursite Schreinerei übernommen hatte, passend zur Tätigkeit seines Vaters. Damals hätten sie die Möbel noch in eigener Werkstatt hergestellt. Heute, 15 Jahre später setzten sie auf starke Partner aus Deutschland und Österreich, welche hochwertige Produkte anbieten könnten.

Im Laufe der Vorstellungen zeigte sich, wie das Unternehmen wie eine Grossfamilie funktioniert. Gjergj Munishi führt mit seinen Brüdern Franklin und Nicola das Unternehmen. Darin eingebunden sind eine grosse Zahl Familienmitglieder, welche für qualitative Beratung und Einrichten sorgen. Nach dem ersten Standort in St. Gallen, später in Bronschhofen, hat sich Munishi nun an der Bronschhoferstrasse als zentralen Standort eingerichtet. In der Verkaufsberatung sind fünf Personen tätig. Die Montage der Möbel beim Kunden erfolgt über zwei eigene Monteure. Die Mehrheit der Montagen erfolgt jedoch durch selbständig tätige Montagegruppen, wie Gjergj Munishi gegenüber Hallowil.ch informierte.

Auf Jahrzehnte Erfahrung in der Möbelherstellung bauend
Frank Woljem von der österreichischen ewe-Küchenherstellung wies in seinen Grussworten die 50-jährige Erfahrung in der Möbelherstellung hin. Mit Munishi könnten sie auf eine starke Familie setzen, die auf die Werte der Produkte achte. Woljem betonte den beachtenswerten Umgang miteinander, wie man in diesem Unternehmen für einander einstehe. Er habe Hochachtung wie die Familie am neuen Standort trotz Rückschlägen mit Standortverlust sich aufgerafft habe.

Den gewandelten Stellenwert der Küche betonte Architekt Felix Schmuckli in seiner Beschreibung der Ausstellung. Die Küche habe sich in den Jahren zum Wohnen hin geöffnet. Weil Kochen mehr und mehr Wohnthema wurde, sei die Küche zum festen Bestandteil des Wohnens geworden. Eigentlich kaufe man heute keine Küche mehr, sondern gestalte den wohl lebhaftesten Raum des Zuhause aus nahezu unendlichen Möglichkeiten. Wenn man sich in den Ausstellungsräumen von Munishi umsehe, könne der Wandel der Küche zum Wohnraum klar erkannt werden.

Im Zentrum der Mensch
Zur Eröffnungszeremonie war auch Stadtpfarrer Roman Giger geladen, um die neuen Wirkungsräume von Munishi zu segnen, auch um darin segensreich wirken zu können. In seinen Gedanken wies Stadtpfarrer Giger darauf hin, dass der Mensch im Zentrum des Unternehmens stehe. Er bestimme, was er will und macht.

Dass der Mensch nicht alles im Griff haben kann, sondern auch auf den Segen von oben angewiesen ist, zeigte Giger am Bibel-Ereignis aus dem Lukas-Evangelium auf. Für das unternehmerische Gelingen sei die Bitte um den Segen von oben wichtig. Darum bat er mit der Einsegnung der Ausstellungsräumlichkeiten. Gott gebe das, was aus Menschenhand nicht möglich.

Feierliche Eröffnung
Mit dem Durchschneiden des roten Bandes erfolgte abschliessend die offizielle Eröffnung. Die Gäste konnten sich am kulinarischen Angebot bedienen und sich von der breit angelegten Ausstellung ein Bild machen.

Der Gourmet-Teil erhielt zu späterer Stunde noch eine Steigerung als der Starkoch Thomas Bühner als Vertreter der Warendorf Küchen eintraf. Eine buchstäbliche Gourmet-Show zauberte er auf einer Warendorf Küche, laufend vom anwesenden Publikum getestet und genossen.