Am Samstagabend fand in Züberwangen zum Vorabendgottesdienst die erste Vorstellung des neuen Seelsorgeteams für die Seelsorgeeinheit „Mittleres Fürstenland“ statt mit Gemeindeleiter Rolf Tihanyi und Pastoralassistent Urs Vescoli. Diakon Primo Grelli, Teamleiter betonte, dass über allem Gott zu oberst bleibe. Kirchverwaltungspräsident Marcel Alder gab sich zuversichtlich, dass mit der Einsetzung des neuen Teams der Neubeginn nun gelingen kann.Etwas Spannung war nicht zu verkennen im Vorstellungsgottesdienst des neuen Seelsorgeteams für die Seelsorgeeinheit. Der bereits amtierende Diakon Primo Grelli gab sich erfreut bei der Vorstellung der neuen Mitarbeitenden mit Rolf Tihanyi, Gemeindeleiter für die Kirchgemeinde Zuzwil-Züberwangen und Pastoralassistent Urs Vescoli für den Einsatz in der Seelsorgeeinheit „Mittleres Fürstenland“ mit den Kirchgemeinden Niederhelfenschwil, Zuckenriet, Lenggenwil und Zuzwil-Züberwangen. Für die Eucharistiefeiern sind während der noch laufenden Pfarrvakanz verschiedene Priester im Einsatz. Den Gottesdienst zur Vorstellung leitete der Wittenbacher Pfarrer Jürgen Konzili. Zur Kräutersegnung betonte Konzili deren heilende Wirkung.

Mut und Vertrauen als Voraussetzung
Bereits eingangs des Gottesdienstes setzte Parrer Jürgen Konzili die Forderung, den Neubeginn mit Mut und Vertrauen anzugehen. Diakon Primo Grelli betonte in seiner Vorstellung, dass auch mit den neuen Mitarbeitenden Gott an oberster Stelle bleibe.

Gemeindeleiter Rolf Tihanyi nahm in seiner Predigt das Evangelium mit der Situation als Jesus auf der stürmischen See über Wasser zu den Jüngern lief zum Anlass, dem eigentlichen Kern des Geschehens nach zu gehen. Die Frage stelle sich nicht, ob Jesus nun wirklich über Wasser gehen konnte. Vielmehr stehe dahinter die Aufforderung Jesu zu Mut und Vertrauen. Mut habe Petrus habe zwar gezeigt mit dem Aussteigen aus dem Boot, aber ob fehlendem Vertrauen zu Jesus beinahe ertrunken.

Gleichsam wie das Kind der Stimme der Mutter über alles vertraue, biete sich die gleiche Sicherheit im Vertrauen zu Jesus. Mut und Vertrauen zu Jesus seien der Kern des Geschehens und nicht die Diskussion, ob Jesus damals wirklich auf dem Wasser gehen konnte. Jesus wolle sich uns auch heute mit seinen damaligen Worten „Ich bin's ja“ als rettende Kraft anbieten.

Die Segel richtig stellen
Kirchenverwaltungspräsident Marcel Alder zitierte in seiner Begrüssung des neuen Teams im Abschluss des Gottesdienstes Aristoteles: „Wir können den Wind nicht ändern, aber wir können die Segel richtig stellen“. Neubeginn sei im Bistum bekanntlich vielfach angesagt, angefangen mit der Bildung der Seelsorgeeinheiten, worin sich auch neue Aufgaben stellten. In der Pfarrei Zuzwil-Züberwangen sei die Talsohle wohl durchschritten, der konkrete Neubeginn sei mit der Anstellung der neuen Seelsorger gesetzt.

Mit dem Gemeindeleiter Rolf Tihanyi starte ein Seelsorger mit umfangreichem Erfahrungsschatz. Er habe besonderes Interesse gezeigt, die nicht einfache Herausforderung in Zuzwil anzunehmen. Angenehm sei es auch gewesen, wie der Kirchenverwaltungsrat in seinem Vorgehen den Rückhalt in der Gemeinde gefunden habe. Mit der nun getroffenen Wahl, Rolf Tihanyi als Gemeindeleiter und Pastoralassistent Urs Vescoli für die Seelsorgeeinheit, habe der Kreisrat der Seelsorgeeinheit seine Bewährungsprobe sicher bestanden. Sie seien überzeugt, dass die neuen Mitarbeitenden unter der Teamleitung mit Primo Grelli ein erfolgreiches Team sein werde. Die Bitte gehe nun an die Gläubigen, Rolf Tihanyi und Urs Vescoli in der Gemeinschaft willkommen zu heissen.

Dem Gottesdienst folgte ein Begrüssungsapéro, wo die neuen Mitarbeitenden mit den Pfarreimitgliedern erste Kontakte knüpfen konnten.

Weitere Vorstellungsgottesdienste
Am Gottesdienst vom 13. August stellen sich die beiden neuen Seelsorger in Zuckenriet und Lenggenwil vor, am 19. August in Zuzwil, am 20. August in Niederhelfenschwil.