Es passierte am Donnerstag um kurz vor 18 Uhr. Die Bewohner der Wohnung setzten einen Grill in Betrieb. Nach einigen Minuten schlugen Flammen aus diesem und griffen auf eine Markise über. Die umgehend verständigte örtliche Feuerwehr rückte mit rund 50 Personen aus und konnte den Brand rasch löschen. Der ebenfalls ausgerückte Rettungsdienst hatte laut Polizeiangabe keine Verletzten zu betreuen. Die Brandermittler des Kompetenzzentrums Forensik der Kantonspolizei St.Gallen gehen von einem technischen Defekt, in Form einer undichten Stelle beim Anschluss des Reglerschlauchs, als mögliche Brandursache aus. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken.

Auf die Anschlüsse kommt es an

Die Polizei gibt nun Tipps, auf was im Umgang mit Gasgrills zu achten ist. Eine grosse Gefahrenquelle sind Anschlüsse. So passen beispielsweise deutsche Druckregler oft nicht zu Schweizer Gasflaschen. Bei einer undichten Verbindung treten Gase aus und können mittels offenem Feuer oder einem Funken zu Explosionen führen. Deshalb sind ausländische Druckregler an Gasgrills meist nicht mit den in der Schweiz gehandelten Gasflaschen kompatibel.

Nebst dem richtigen Anschluss sollten weitere Punkte im Umgang mit Gas beachtet werden, um Unfälle zu vermeiden. Gasbehälter sollten am besten draussen oder in gut belüfteten Räumen gelagert werden und nicht direkt an der Sonne stehen. Zudem soll darauf geachtet werden, dass der Sperrhahn der Gasflasche stets zu ist – auch bei vermeintlich leeren Behältern. (kapo/red)