Dieser Unfall hatte für Schlagzeilen im ganzen Land gesorgt. Die Tragödie spielte sich am 20. April ab. Die Polizistin schickte sich an, auf der A1 für Ordnung zu sorgen. Der kantonalen Notrufzentrale war gemeldet worden, dass sich auf der Überholspur der Autobahn Gegenstände befinden würden. Eine Patrouille rückte daraufhin vor Ort aus. Obwohl der linke Fahrstreifen mit einem Patrouillenauto versperrt worden war, fuhr ein 33-jähriger Lenker eines Lieferwagens zwischen dem Polizeiauto und der Leitplanke hindurch und es kam zum schrecklichen Zwischenfall. Die 32-jährige Polizistin, welche sich zum Aufräumen noch vorne begeben hatte, wurde vom Lieferwagen getroffen, durch die Luft geschleudert und blieb mit schweren Verletzungen auf der Fahrbahn liegen. Der Lenker hielt sein Fahrzeug auf dem Pannenstreifen an. Nebst mehreren Patrouillen der Kantonspolizei St. Gallen waren damals auch ein Notarzt und der Rettungsdienst vor Ort. Die Polizistin wurde von der Rega ins Spital geflogen.

Noch ausser Dienst
Die bangen Fragen, die sich gut drei Monate danach stellen: Wie geht es der Frau heute? Konnte Sie die Arbeit bereits wieder aufnehmen? Darauf angesprochen, sagt Gian Andrea Rezzoli, Mediensprecher der Kantonspolizei St. Gallen: «Die Kollegin ist auf dem Weg der Besserung. Sie ist noch ausser Dienst.» Weitere Auskünfte machte Rezzoli mit Verweis auf den Persönlichkeitsschutz nicht. Hallowil.ch wünscht eine gute und baldige Genesung.