Wenn sich «Blick»-Fussballchef Andreas Böni ein Testspiel zwischen zwei Challenge-League-Klubs anschaut, dann steht nicht das Resultat im Vordergrund. So war es auch an diesem Mittwochmittag im Stadion Bergholz. Es interessierte vor allem die Frage: Wie weiter mit Trainer Ciriaco Sforza? Er wird zum FC Basel in die Super League wechseln. Nachdem besagte Zeitung ebendies am späten Dienstagabend als fix vermeldet hatte, liess die effektive Vollzugsmeldung der Vereine am Mittwoch untertags auf sich warten - kam dann aber am Abend. Der Amtsantritt am Rheinknie ist per 1. September geplant - zusammen mit Assistenz-Trainer Daniel Hasler.

So stellt sich die Frage, ob das Testspiel gegen den FC Schaffhausen Sforzas letzter Auftritt an der Seitenlinie der Wiler war. Denn es steht schon am Freitag ein nächstes Spiel an – auswärts gegen den FC Zürich. Dann ist noch immer August. Solange Sforza einen Vertrag in Wil hat – und das ist am Freitag noch der Fall – trainiert er den Bergholz-Klub. Also auch gegen den FC Zürich. Jenes Spiel wird in Zürich ab 14 Uhr unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen. hallowil.ch berichtet mit einem Liveticker. Im Spiel gegen den FC Schaffhausen war der 50-Jähirge übrigens mit der gewohnten Power und Lautstärke dabei.

Meier oder Rahmen?

Gerne hätte hallowil.ch nach dem Spiel mit Sforza oder einem Vertreter des FC Wil über die aktuelle Trainer-Situation gesprochen. Doch ein offizielles Interview wurde abgelehnt. Zusätzliche Informationen seien erst möglich, wenn die Verträge unterzeichnet seien. Am Mittag waren sie es noch nicht. Wie immer, wenn nicht kommuniziert wird, schiessen Gerüchte ins Kraut. Zu diesen gehören, dass sich die Ablösesumme etwas unterhalb der vom «Blick» kolportierten Summe bei 300'000 Franken einpendeln dürfte –bei etwa 250'000 Franken. Aber natürlich interessiert in Wil auch, wer Sforzas Nachfolger wird. Immer wieder genannt wird Urs Meier, der vor Saisonende auch schon im Bergholz gesichtet worden war – und mit Dino Lamberti den gleichen Berater hat wie Sforza. Oder wird es Patrick Rahmen, der im Verlauf der Rückrunde in Aarau entlassen worden war?

Fakt ist: Es braucht jemanden, der es gut mit jungen Spielern kann und gewillt ist, die Ausbildungs-Philosophie des FC Wil mitzutragen. Fakt ist auch, dass es nicht an Auswahl mangeln wird. Die Plätze im Schweizer Profi-Fussball-Trainer-Business sind begehrt. Und Sforzas Abgang unterstreicht, dass der FC Wil auch bei den Trainern ein gut federndes Sprungbrett sein kann.

Comeback von Schiedsrichter Hänni

Und ja: Fussball gespielt wurde am Mittwochmittag auch noch. Gegen den Liga-Konkurrenten FC Schaffhausen setzte es eine verdiente 1:2-Heimniederlage ab. Bledian Krasniqis Ausgleich in einer frühen Phase der zweiten Halbzeit war zu wenig. Die Schaffhauser verdienten sich den Sieg, weil sie mehr für die Partie taten. Die Gäste liessen mehrere gute Möglichkeiten aus und trafen zweimal die Torumrandung. Es hätte für die Wiler auch eine höhere Niederlage absetzen können. Viele weitere Details zu diesem Spiel im untenstehenden Liveticker.

Speziell war die Partie für Schiedsrichter Nikolaj Hänni. Er leitete zum ersten Mal seit vergangenem November ein Spieler zweier Profi-Teams. Im vergangenen Herbst hatte den Rheintaler die Diagnose Darm-Krebs erreicht. Doch Hänni kämpfte sich schnell zurück und gab ausgerechnet in Wil sein Comeback. Ausgerechnet? Das letzte Spiel vor der Krebs-Pause war auch eine Partie des FC Wil gewesen – in Vaduz.

FC Wil 1900 – FC Schaffhausen 1:2 (0:1)

Bergholz: Unter Ausschluss der Öffentlichkeit. – Sr: Hänni.

Tore: 16. Pollero 0:1. 52. B. Krasniqi 1:1. 58. Sessolo (Foulpenalty) 1:2.

FC Wil 1900: Köhn (46. Abubakar); Talabidi (60. Mettler), Izmirlioglu (46. Mätzler), Kronig, A. Padula (46. Schäppi); Ndau, Sarcevic (84. A. Padula); Brahimi (46. Blasucci), Fazliu (76. Brahimi), B. Krasniqi (60. Mayer); Jones (46. Paunescu).

FC Schaffhausen: Saipi (46. Heim); Qollaku (46. Lika), Bunjaku, Mujcic (46. G. Padula), Alvares (67. Talic); Sessolo (76. J. Krasniqi), Kastrati, Bislimi (67. Bajrami), Mozzone (46. Del Toro); Djoulou (46. Prtajin), Pollero (67. Barry).

Bemerkungen: Wil ohne Muntwiler (verletzt), Ballet und Klein (nicht im Aufgebot), dafür mit dem Testspieler Noah Blasucci (zuletzt bei Rapperswil-Jona) und Mika Mettler aus dem eigenen Nachwuchs. Schaffhausen Sarr, Da Costa, Deronjic und Vukasinovic (nicht im Aufgebot). – 27. Lattenschuss Sessolo. – 74. Pfostenschuss Lika.

Im Video: Das sagen die Leipzig-Neuzugänge

 

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Der Liveticker:

So das war's von meiner Seite aus dem Bergholz. Ich bedanke mich für das Interesse und wünsche eine schöne Restwoche. Bis bald auf hallowil.ch.

Auch vom nächsten Wiler Testspiel gegen den FC Zürich übermorgen Freitag um 14 Uhr wird es einen Liveticker geben.

Schlussfazit: Das Resultat geht so in Ordnung. Die Munotstädter haben mehr fürs Spiel gemacht, mehr riskiert und sind dementsprechend auch belohnt worden. Auch wenn Krasniqi für die Wiler in der 52. Minute zwischenzeitlich ausgeglichen hat, konnt der Gastgeber nach diesem Treffer nicht die Power halten. Denn bereits acht Minuten später gingen die Gäste wieder in Führung. Ersatztgoalie Abubakar hat einige Male nicht gut ausgesehen und der Siegestreffer der Schaffhauser geht definitiv auf seine Kappe. Er hielt eine Flanke nicht fest und foulte im Nachfassen Sessolo, welcher dann auch gleich den Penalty verwandelte. Wil konnte über 90 Minuten nicht genug Torchancen erspielen, um den Schaffhausern gefährlich zu werden. Genau wie gegen Vaduz blieb die Offensive der Wiler blass. Wir werden sehen, ob die Wiler am kommenden Freitag auswärts gegen den FC Zürich mehr Abschlüsse kreieren können.

Schlusspfiff im Bergholz: Der FC Wil verliert das Testspiel gegen den FC Schaffhausen mit 1:2.

88. Minute: Momentan sieht es nicht danach aus, als würde Wil hier noch der Ausgleich gelinigen. Zu wenig Kreativität in der Offensive führt dazu, dass die Wiler kaum noch gefährlich vors Tor der Gäste kommen. Meist sind es nur lange Bälle in die Spitze, die aber für die Hintermannschaft des FC Schaffhausen keine Gefahr darstellen. Viel Zeit bleibt der Gastgeber nicht mehr.

86. Minute: Mit dieser Einwechslung änder Sforza das System. Neu spielt der FC Wil mit einem Doppelsturm, welchen Mayer und Paunescu bilden. Über die Flügel kommen Padula und Blasucci. Im offensiven Zentrum zieht Brahimi die Fäden.

84. Minute: Ein weiterer Wiler Spieler kommt zum zweiten Mal in die Partie: Padula ersetzt Sarcevic im Zentrum.

82. Minute: Ein hoher Ball in den Strafraum. Dieses Mal reagiert Abubakar gut und faustet den Ball aus der Gefahrenzone. Er trifft dabei aber auch den Gegenspieler, welcher kurz verarztet werden muss.

80. Minute: Muntwiler wird heute nicht zum Einsatz kommen. Er hat sich am Testspiel gegen Vaduz letzten Freitag eine Verletzung zugezogen. Heute wird kein Risiko eingegangen.

76. Minute: Wechsel auf beiden Seiten: Bei Schaffhausen macht Torschütze Sessolo Platz für Krasniqi. Jetmier Krasniqi. Bei den Äbtestädtern verlässt Captain Fazliu den Platz. Für ihn kommt Brahimi, welcher schon in der ersten Halbzeit gespielt hatte. Er übernimmt auch gleich die Captainbinde.

74. Minute: Was für eine Chance für die Gäste: Sessolo behauptet den Ball vor dem Strafraum und steckt dann durch für den heransprintenden Lika. Dieser zieht voll ab, trifft aber nur den Pfosten. Zweiter Alu-Treffer für die Munotstädter. Abubakar wäre geschlagen gewesen. 

72. Minute: Paunescu wird schön auf der rechten Seite von Sarcevic lanciert. Er vertendelt den Ball aber, nachdem er zu lange nichts mit der Kugel anzufangen wusste. Es bleibt ungefährlich vor dem Kasten der Schaffhauser.

68. Minute: Dreifachwechsel bei den Gästen: Anstelle von Pollero spielt neu Barry. Bajrami kommt für Bislimi und Alvarez macht für Talic platz.

65. Minute: Man merkt, dass der neue Torwart Abubakar nervös ist in seinem ersten Einsatz für die Wiler. Er ist alles andere als sicher bei Flanken und im Aufbauspiel. Ein Fehler hat bereits zum zweiten Führungstreffer für die Munotstädter geführt.

60. Minute: Zwei Wechsel bei Wil. Mayer kommt für Krasniqi und Mettler ersetzt Neuzugang Talabidi.

59. Minute: TOOOOOOOR für den FC Schaffhausen durch Sessolo per Foulpenalty zum 1:2. Sessolo schickt Abubakar in die falsche Ecke und trifft sicher. 

58. Minute: Penalty für den FC Schaffhausen. Was für ein Torwartfehler. Eine Flanke von links lässt Abubakar nach vorne abprallen und foult im Nachfassen Gegenspieler Sessolo. 

57. Minute: Wil ist besser in die zweite Halbzeit gestartet als die Gäste. Der Ausgleich ist nicht unverdient. Trotzdem: Wil ist hinten anfällig. Wenn es schnell geht, dann schaut die Hintermannschaft der Äbtestädter oft nur hinterher. Abubakar musste auch schon eingreifen, tat dies aber erfolgreich.

52. Minute: TOOOOOOR für den FC Wil durch Krasniqi zum 1:1-Ausgleich. Er kommt auf der linken Seite schön durch und schliesst sein Solo gleich selber ab. Den flachen Schuss in die rechte untere Ecke kann Heim nicht halten. 

46. Minute: Schaffhausen wechselt ebenfalls tüchtig. Im Tor ist neu Heim. Ansonsten sind Guillermo Padula, Müller, Lika, Del Toro und Pratjin neu.

46. Minute: Die Wiler wechseln fünf Mal. Im Tor steht neu Abubakar. Für Izmirlioglu ist Mätzler neu im Spiel. Schäppi ersetzt Padula, Paunescu ist neu im Sturm anstelle von Jones und Blasucci kommt für Brahimi auf dem rechten Flügel zum Zug.

46. Minute: Und los geht es mit der zweiten Halbzeit. Mal schauen, ob nach dem Seitenwechsel mehr von den Wiler kommt.

Zwischenfazit: Die Wiler sind besser ins Speil gestartet als das Team von Murat Yakin. Padula und Krasniqi brachten aber bei ihren Abschlüssen zu wenig Druck hinter den Ball. Nach gut zehn Minuten kam Schaffhausen besser in die Partie und war seitdem federführend. Die Führung in der 17. Minute ist deshalb durchaus verdient, denn Köhn hatte deutlich mehr zu tun als sein Gegenüber. Man sieht, dass die Automatismen noch nicht ganz stimmen in der Wiler Mannschaft. Aber dafür, dass wieder viele neue Spieler von Anfang an spielen, ist es gar nicht so schlecht. Kurz vor dem Pausenpfiff fasste sich Padula ein Herz und schoss aus 25 Meter aufs Tor. Saipi zwischen den Pfosten des Schaffhauser Tors hatte Probleme mit dem Schuss und konnte die Kugel erst im Nachfassen festhalten. 

Halbzeitpfiff hier im Bergholz. Die Gäste aus Schaffhausen führen gegen den FC Wil mit 1:0.

44. Minute: Rechtsverteidiger Talabidi tankt sich durch und läuft in den Strafraum. Dort wird er aber gestört und es gibt Eckball. Dieser wird aber gekonnt von der Schaffhauser Hintermannschaft geklärt.

41. Minute: Einmal mehr kommen die Wiler gefährlich vors Tor: Brahimi tanzt auf der rechten Seite im Strafraum seinen Gegenspieler aus und flankt in die Mitte. Krasniqi ist aber nicht der Grösste. Die Kugel fliegt über seinen Kopf hinweg ins Aus.

38. Minute: Das Spiel hat sich ein wenig beruhigt. Viel Mittelfeldgeplänkel, aber keine Torchancen. Das grosse Fussballfest am Mittwochmittag ist das hier nicht im Bergholz. Bisher.

34. Minute: Obwohl heute ein erfrischender Wind weht, wird nach wie vor in der Hälfte einer Halbzeit eine Trinkpause angeordnet. Die Spieler erholen sich kurz, bevor es wieder weitergeht. Wobei: Was heisst hier Hälfte der Hälfte? Wir stehen in Minute 34 ...

33. Minute: Der nächste Ball, bei dem Köhn eingreifen muss. Ein Steilpass der Gäste kann er aber ganz einfach abfangen.

31. Minute: Weitere gefährliche Szene im Wiler Strafraum. Die Schaffhauser kommen auf der rechten Seite gut durch. Die Flanke findet dann aber kein Abnehmer und Köhn kann die Kugel festhalten.

27. Minute: Dieser Eckball wird schon wieder gefährlich: Sessolo zirkelt den Ball von der Eckfahne direkt an die Latte. Köhn muss nicht eingreifen. Aber es zeigt sich, dass die Wiler bei Standards nicht immer sattelfest sind.

26. Minute: Schaffhausen hat jetzt das Zepter in dieser Partie übernommen. Nach dem Treffer blieben sie offensiv und versuchen schnellstmöglich das 2:0 zu erzielen. Es gibt bereits die nächste Ecke.

23. Minute: Die Transfers von Talabidi und Jones von RB Leipzig wurden gestern Nachmittag bekanntgegeben. Bereits heute stehen beide Spieler in der Startaufstellung im Spiel gegen Schaffhausen. Vor allem Jones ist ein Aktivposten. Er arbeitet sehr gut gegen den Ball. Eine Torchance konnte er aber noch nicht verbuchen.

19. Minute: Und bereits die nächste Chance für Schaffhausen: Ein Freistoss aus rund 20 Meter. Köhn taucht aber gut ab und hält den Ball fest.

17. Minute: TOOOOOR für den FC Schaffhausen durch Pollero zum 0:1. Nach einem Eckball der Gäste kommt Pollero an den Ball und nickt zur Gäste-Führung ein. Zu fahrlässig verteidigt von der Wiler Defensive.

14. Minute: Die ganz grossen Chancen lassen noch auf sich warten. Wil ist bemüht, kommt aber nicht zum Abschluss. Schaffhausen hat immer noch keinen Schuss aufs Tor abgegeben.

10. Minute: Jetzt ist auch Schaffhausen im Spiel angekommen und kann sich in der gegnerischen Hälfte festbeissen. Aber es wird nicht gefährlich.

6. Minute: Ein erster Torschuss der Äbtestädter: Padula bekommt den Ball links in den Lauf gelupft und schliesst aus spitzem Winkel ab. Es ist aber mehr ein Pass als ein Schuss. Kein Problem für Schaffhausens Schlussmann.

5. Minute: Die Wiler starten etwas besser als die Gäste in die Partie. Sie erkämpfen sich viele Bälle und sind aktiv. Noch fehlt es aber an der Präzision und die Pässe im letzten Drittel kommen noch nicht wie gewünscht an.

3. Minute: Auch wenn gestern die Nachricht kam, dass Sfroza die Wiler verlassen wird, steht er heute an der Seitenlinie und coacht, für ihn typisch, lautstark die Mannschaft.

1. Minute: Der Ball rollt im Bergholz.

Die Mannschaften sind da. Gleich geht es los. Viel Spass mit dem Testspiel FC Wil gegen FC Schaffhausen.

Geleitet wird die Partie von Schiedsrichter Nikolaj Hänni aus dem Rheintal.

Schaffhausens Trainer Murat Yakin stellt in einem 4-4-2-System wie folgt auf: Zwischen den Pfosten steht Saipi. Die 4er-Abwehr bilden von rechts her gesehen Qollaku, Bunjaku, Mujcic und Alvares. Das Mittelfeld bestücken von rechts nach links Sessolo, Kastrati, Bislimi und Mozzone. Die beiden Stürmer sind Djoulou (rechts) und Pollero.

Für die Wiler laufen in einem 4-2-3-1-System folgende Spieler auf: Im Tor steht Köhn. Die Abwehr bilden von rechts nach links Talabidi, Izmirlioglu, Kronig und Padula. Im defensiven Mittelfeld sind  Ndau (rechts) und Sarcevic. Eine Reihe weiter vorne spielen von rechts her gesehen Brahimi, Fazliu und Krasniqi. Als Sturmspitze fungiert mit Jones eine Neuverpflichtung aus Leipzig.

Nun gibt es natürlich einige offene Fragen: Wie schnell können sich die neuen Akteure in die Mannschaft integrieren. Wie reagiert das Fanionteam auf den in den Medien verkündeten Trainerwechsel und wer wird neu an der Seitenlinie stehen?

Gestern war ein aktiver Tag an der Transferfront des FC Wil. Am Nachmittag gab es die Meldung, dass die Äbtestädter zwei junge Talente aus dem Nachwuchs von RB Leipzig übernommen haben. Am späten Abend dann der Paukenschlag: Cheftrainer und Nachwuchsförderer Ciriaco Sforza verlässt die Ostschweiz in Richtung Basel, um neuer Trainer bei «Rot-Blau» zu werden. Die Bestätigung des Klubs steht noch aus.

Einen guten Spät-Vormittag aus dem Stadion Bergholz. Was gibt es besseres, als am Mittwoch um 11 Uhr das Vorbereitungsspiel zwischen dem FC Wil und dem FC Schaffhausen? Lukas Tannò tickert heute für Sie durch den Mittag.

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Die Vorschau:

Während diese Woche im Cup noch ein Halbfinal und der Final der vergangenen Saison gespielt werden, ist der FC Wil schon mitten in der Vorbereitung auf die Saison 2020/2021, welche für ihn am Wochenende vom 11. bis zum 13. September beginnt – mit einer Cuppartie. Nachdem am vergangenen Freitag das erste Testspiel gegen den FC Vaduz im «Ländle» mit 1:3 verloren gegangen war, stehen noch vor dem nächsten Wochenende zwei weitere Partien zu Vorbereitungszwecken auf dem Programm. Heute Mittwoch um 11 Uhr messen sich die Wiler mit dem Challenge-League-Kontrahenten FC Schaffhausen, Die Munotstädter haben in ihrem ersten Testspiel ein Ausrufezeichen gesetzt und gegen den Super-League-Klub FC Zürich, Wils zweiten Gegner im Verlaufe dieser Woche, auswärts gleich mit 5:2 gewonnen. Hoppla, waren doch die Schaffhauser in der vergangenen Saison das mit Abstand offensiv harmloseste aller Challenge-League-Teams.

Das Spiel findet im Stadion Bergholz unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Der FC Wil bietet auf seiner Homepage allerdings einen Livestream an. hallowil.ch berichtet, wie immer, mit einem Liveticker.