Die 66-jährige Frau erhielt einen sogenannten Schockanruf von einer angeblichen Polizistin. Die unbekannte Täterschaft gab der Frau an, dass ihre Nichte einen schweren Strassenverkehrsunfall verursacht habe. Nun müsse eine Kaution bezahlt werden. Sie wurde aufgefordert, zu einem Gericht in der Stadt St.Gallen zu gehen. Dort übergab sie das Bargeld einem unbekannten Mann. Die Kantonspolizei St.Gallen hat Ermittlungen eingeleitet.

Nach wie vor werden immer wieder Betrugsversuche von falschen Polizistinnen und Polizisten festgestellt. Oftmals kommen die Betrügenden damit zum Erfolg. Die Kantonspolizei St.Gallen warnt vor solchen Anrufen und rät folgendes:

· Die Polizei und andere Institutionen der Strafverfolgungsbehörden verlangen niemals Geld, Schmuck oder andere Gegenstände zur Aufbewahrung.

· Ebenso verlangen die Strafverfolgungsbehörden niemals eine Kaution nach einem angeblichen Verkehrsunfall von Angehörigen.

· Im Verdachtsfall melden Sie sich bei einer Polizeistation in Ihrer Nähe oder beim Notruf 117.

· Machen Sie fremden Anrufenden gegenüber keine Angaben über Ihre persönlichen oder finanziellen Verhältnisse.

· Übergeben Sie unbekannten Personen niemals Bargeld und Wertsachen.

· Warnen Sie Bekannte und Verwandte.