Im Frühling 2022 konnte der Brandfall auch finanziell abgeschlossen werden. Der gesamte Aufwand inkl. Eigenleistungen von Gemeindemitarbeitern betrug Total Fr. 608 303.40. Davon übernahmen die Gebäudeversicherung St. Gallen sowie die Sach- und  Ertragsausfallversicherung der Gemeinde Fr. 607 114.95. Der Gemeinde verblieb ein Selbstbehalt von Fr. 1 188.45.

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Nach Schulbrand in Schwarzenbach: Unbestimmte Verzögerung

So hat hallowil.ch bisher berichtet (23.12.20)

Eigentlich hätte das neue Schwarzenbacher Primarschulhaus in ziemlich genau einem Monat bezugsbereit sein sollen. Doch dann kam es am vergangenen Wochenende zu einem Brand (siehe Artikel unten). Nachdem die ersten Untersuchungen und Abklärungen (Kantonspolizei, Versicherungen, Gebäudeversicherungsanstalt, Architekturbüro, Gemeinde) nun abgeschlossen sind, hat die Gemeinde am Mittwoch über die weiteren Schritte informiert.

Der Auftrag für die sogenannte "Brandreinigung" wurde an die Firma Alvisa24 AG in Wetzikon vergeben. Diese Firma wird mit rund 20 Mitarbeitenden die Räume (Böden, Wände, Decken) mit einem speziellen Verfahren reinigen. Die Arbeiten starten am kommenden Montag, 28. Dezember 2020 und dauern voraussichtlich bis zum Montag, 11. Januar 2021. Gearbeitet wird von 7 Uhr bis 20 Uhr.

Nach der Brandreinigung sind diverse Reparaturen bei Installationen (Elektro, Erdwärmeleitungen, etc.) und bei Bauteilen (Böden, Decken, Wände) nötig. Einige Bauteile müssen komplett ersetzt werden. «Dadurch wird es eine Verzögerung beim Bau, beim Bezug des Neubaus, beim Abbruch des alten Schulhauses und bei den Umgebungsarbeiten ergeben. Eine genauere Zeitplanung ist noch in Arbeit», schreibt die Gemeinde Jonschwil in einer Mitteilung. (gk/red)

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Brand in  Schwarzenbacher Schulhaus-Neubau 

So hat hallowil.ch berichtet(19.12.20)

Am Samstagmorgen wurde im Schuhaus-Neubau eine starke Rauchentwicklung festgestellt. Feuer war zu diesem Zeitpunkt keines mehr zu sehen. Die örtliche Feuerwehr musste ausrücken und das Gebäude entlüften. Dies teilt die Kantonspolizei St. Gallen am späten Samstagnachmittag mit. Die genaue Brandursache ist unklar und wird von Spezialisten des Kompetenzzentrums Forensik der Kantonspolizei St.Gallen untersucht. Im Vordergrund steht derzeit aber nicht Brandstiftung, sondern eine Brandentstehung durch Öl an Lappen. Das Öl war vorgängig auf den Böden aufgetragen worden. Der entstandene Sachschaden beträgt mehrere 100'000 Franken.

Es handelt sich um das neue Primarschulhaus, welches sich seit März des vergangenen Jahres im Bau befindet und mittlerweile praktisch fertiggestellt ist. Der Baukredit beläuft sich auf knapp 20 Millionen Franken. Die Planung sieht vor, dass die Schulklassen Ende Januar oder Anfang Februar in das neue Schulhaus einziehen. Doch diese Planung ist nun in Frage gestellt. «Die Verantwortlichen prüfen derzeit, welche technischen Installationen wie Elektro, Wasser oder Heizung in Mitleidenschaft gezogen worden sind und wie die nötigen Reparaturen gemacht werden können. Nach diesen Abklärungen ist eine gründliche Reinigung der betroffenen Räume durch eine Spezialfirma notwendig», lässt die Gemeinde verlauten. Dies kann zu Verzögerungen führen. (kapo/sk/sdu)