Beim Unfall, der sich in Fahrtrichtung Zürich ereignet hat, geriet der Kleinbus des 49-jährigen Fahrers auf den Pannenstreifen und prallte dort gegen einen abgestellten Lieferwagen. Beim 49-Jährigen wurde nach dem Unfall durch die Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen eine Blut- und Urinprobe zur Überprüfung der Fahrtauglichkeit angeordnet.

Die Kantonspolizei St. Gallen sucht nun Zeugen, denen der weisse Kleinbus mit Zürcher Kontrollschildern vor dem Unfall aufgefallen ist und die Angaben zu dessen Fahrverhalten machen können. Wer entsprechende Angaben zum Fahrverhalten machen kann, wird gebeten, sich beim Polizeistützpunkt Oberbüren, 058 229 81 00, zu melden. (kapo/red)

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So hat hallowil.ch am 10.7. über den Unfall berichtet:

Dieser Verkehrsunfall tangierte auch viele Leute aus der Region Wil, die am Mittwochabend auf dem Heimweg von St. Gallen waren: Einem polnischen Lieferwagen war auf der Autobahn zwischen St. Gallen Winkeln und Gossau der Treibstoff ausgegangen, weshalb der Fahrer – ein 34-jähriger Pole – das Gefährt auf dem Pannenstreifen abstellte. Ein auf der Autobahn A1 Richtung Zürich fahrender 49-jähriger Fahrer eines Kleinbusses geriet aus bislang unbekannten Gründen auf den Pannenstreifen und der Kleinbus prallte gegen das Heck des stillstehenden Lieferwagens. Durch den Aufprall kippte der Kleinbus zur Seite. Beim Aufprall wurde der 26-jährige Mitfahrer im Kleinbus tödlich verletzt.

Eine nachfolgende 36-jährige Autofahrerin konnte laut Angaben der Kantonspolizei St.Gallen nicht mehr rechtzeitig bremsen. Sie prallte mit ihrem Auto in den umgekippten Kleinbus. Der 49-jährige Fahrer des Kleinbusses verletzte sich eher leicht und wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Bei ihm wurde durch die Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen eine Blut- und Urinprobe zur Überprüfung der Fahrfähigkeit verfügt. Die 36-jährige Frau wurde vom Rettungsdienst ebenfalls ins Spital gebracht.

Langer Stau

Beim Eintreffen der Rettungskräfte war der Fahrer des abgestellten Lieferwagens nicht vor Ort. Er erschien während der Unfallaufnahme mit Treibstoffkanistern auf der Unfallstelle. Davor suchten mehrere Polizisten die Umgebung der Unfallstelle nach ihm ab.

Im Einsatz standen mehrere Patrouillen der Kantonspolizei St. Gallen, das Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei St. Gallen, mehrere Rettungsteams mit Notarzt sowie die Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen und die Berufsfeuerwehr St. Gallen. Für die Dauer der Unfallaufnahme konnte der Verkehr Richtung Zürich die Unfallstelle nur auf einem Fahrstreifen passieren. Mehrere Kilometer Stau waren die Folge. (kapo/red)