Einst trat die ganze Vorsteherschaft geschlossen zurück. Man begann von Grund auf, eine neue und strukturierte Basis aufzubauen. Was folgte, waren mehrere Präsidentenwechsel und zahlreiche Kurswechsel, die eher intern abgehandelt, besprochen und vollzogen worden sind. Seit zwei Jahren wird jetzt das Kirchenschiff von Heinrich Krauer gesteuert. Der jetzige, und für die kommende, vierjährige Legislaturperiode wiedergewählte Präsident, erntet Lorbeeren. «Mit Heini Krauer ist endlich Ruhe eingekehrt. Er hat mit seinem fleissigen Schaffen dafür gesorgt, dass unser Kirchenschiff endgültig in ruhigem Gewässer angekommen ist», sagt Armin Müller. Der Vizepräsident selbst nimmt seit 2015 Einsitz in der Vorsteherschaft und hat dementsprechend noch einige stürmische Jahre miterlebt.

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Heinrich Krauer steuert das evangelische Kirchenschiff seit zwei Jahren als Präsident. Er wurde an der Budgetgemeindeversammlung mit 64 von 65 möglichen Stimmen für eine weitere Legislatur gewählt.

Eine Stelle bleibt vakant

Unlängst haben jedoch Stefan Forster (seit 2017) und Marlène Högger (seit 2012) ihre Rücktritte aus der Kirchenvorsteherschaft bekanntgegeben. An der Budgetgemeindeversammlung konnte mit Ernst Berger (Eschlikon) ein neues Mitglied im Gremium willkommen geheissen werden. Auf Berger entfielen an der geheimen Wahl 60 Stimmen. Der zweite, frei gewordene Sitz, bleibt vakant, da niemand gefunden wurde. So setzt sich fortan die Kirchenvorsteherschaft wie folgt zusammen. Heinrich Krauer (Präsident), Armin Müller (Vizepräsident), Daniela Frischknecht, Emil Hörnlimann, Elisabeth Hinder (alle bisher) und Ernst Berger (neu).

Zeitgleich läuft die Evaluation eines neuen Kirchenpflegers. Dies, weil Flavia Peter nach 15-jähriger Amtstätigkeit ihren Rücktritt auf dieses Jahr hin bekanntgegeben hat. Es werden bis zur nächsten Kirchgemeindeversammlung am 7. Juni noch weitere Abklärungen getroffen. Heinrich Krauer sagt, dass man mit einer geeigneten Person schon intensive Gespräche führen konnte.

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Heinrich Krauer (links) heisst Ernst Berger in der Vorsteherschaft der Evangelischen Kirchgemeinde Münchwilen Eschlikon willkommen.

Budget rechnet mit Verlust

An der Budgetgemeindeversammlung in der Kirche Münchwilen vom Mittwochabend wurde auch über das Budget des laufenden Jahres abgestimmt. Der 65-köpfige Souverän stimmte hierbei dem prognostizierten Aufwand in der Höhe von 1'546'062 Franken bei einem Ertrag von 1'457'855 Franken und somit dem Verlust von 89'033 Franken, einstimmig zu.

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Flavia Peter amtete während 15 Jahren als Kirchenpflegerin. Im Juni sollte die Nachfolgeregelung problemlos vonstatten gehen.