Seit über 30 Jahren werden im Pfarreiheim Zuzwil der Aufbahrungsraum und der Katafalk von der Gemeinde unterhalten. Der bestehende Katafalk – das ist eine Aufbahrungsstätte für Verstorbene mit Sichtfenster – war in die Jahre gekommen und erschwerte dem Bestatter die Arbeit. So war etwa kein Hubwagen vorhanden. Der Bestatter musste den Sarg mit den Verstorbenen jeweils von Hand in den Katafalk umbetten. Ohne Hilfsmittel sei dies umständlich und nicht mehr zeitgemäss, schreibt die Gemeinde Zuzwil im aktuellen Mitteilungsblatt. Der Gemeinderat hatte im Sommer deshalb einen ausserordentlichen Kredit für die Renovation des Aufbahrungsraums und die Anschaffung von zwei Katafalken mit Hubwagen genehmigt.

Nicht mehr nach Wil ausweichen

Da der bestehende Katafalk veraltet war nicht mehr heutigen Standards entsprach, beschloss der Gemeinderat, den Katafalk ganz zu ersetzen und zwei neue anzuschaffen. Das bringe auch Erleichterung für die Angehörigen: Bei mehreren Todesfällen zur gleichen Zeit musste jeweils auf den Aufbahrungsraum in Wil ausgewichen werden.

Für die Angehörigen sei das umständlich, manchmal gar auch teurer gewesen: So seien manchmal höhere Bestattungskosten für die Angehörigen angefallen, da Trauerfamilien die Überführung in den später frei werdenden Aufbahrungsraum nach Zuzwil wünschten. Dies soll mit der neuen Umsetzung weniger werden, schreibt die Gemeinde weiter. (gk)