Körper voller Schlamm, die über einen Haufen Autopneus klettern und sich kurz darauf durch ein Dickicht aus Pfählen kämpfen: Solche Bilder, welche jeweils viele Schaulustige anzogen, wird es in Lenggenwil vorerst nicht mehr zu sehen geben. Nach zwei Austragungen ist der «Xtremerun» Lenggenwil Geschichte.

Es werde keinen «dritten Hindernislauf der extremen Sorte» mehr organisieren, schreibt das Organisationskomitee (OK) im aktuellen Mitteilungsblatt der Gemeinde Niederhelfenschwil. Bei seiner letzten Austragung im vergangenen September nahmen 650 Unerschrockene am Lauf teil, viele davon in bunten Kostümen. Damit sei der «Xtremerun» 2019 ein voller Erfolg gewesen. Im Vergleich zur ersten Austragung anlässlich des 40-Jahre-Jubiläums der Jungwacht Lenggenwil seien beim zweiten Mal rund 150 Teilnehmer mehr mitgelaufen. Und so heisst es von Seiten des OK im Mitteilungsblatt: «Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist.» (gk/rop)